22. November 2022, 16:09 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. An den Straßenbeleuchtungsanlagen im Stadtgebiet Gelsenkirchen sind derzeit verstärkt Ausfälle festzustellen. Betroffen sind vornehmlich Leuchten mit konventionellen TCT-Leuchtmitteln, sogenannte Kompaktleuchtstofflampen.
Aufgrund der Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG sind diese Leuchtmittel mit einem Herstellungsverbot ab dem Jahr 2023 belegt, lediglich Lagerbestände können noch am Markt beschafft werden. Die Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) bemüht sich im Auftrag der Stadt Gelsenkirchen um die Beschaffung entsprechender Ersatz-Leuchtmittel. Aufgrund der aktuellen Marktlage sind aktuell jedoch deutlich längere Lieferzeiten zu verzeichnen.
Dies führt dazu, dass Reparaturen oder der Austausch von Leuchtmitteln bis zu zwei Wochen dauern können, da Ersatzleuchtmittel nicht immer in ausreichender Anzahl verfügbar sind. Normalerweise werden die Schadensmeldungen an Beleuchtungsanlagen innerhalb von wenigen Tagen nach Meldung durch den Entstörungsdienst (ELE) beseitigt.
Auch aufgrund dieser Entwicklungen und gleichzeitiger deutlicher Steigerung der Energiepreise, plant die Stadt Gelsenkirchen, innerhalb der nächsten drei Jahre die Straßenbeleuchtungsanlagen komplett auf LED-Technik umzurüsten. Leuchten mit TCT-Leuchtmitteln werden hierbei zuerst umgerüstet.
Mängel an der Straßenbeleuchtung können über die GEmeldet-App und über folgenden Link gemeldet werden:
https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/Buergerservice/Onlinedienste/gemeldet.aspx
Das Referat Verkehr der Stadt Gelsenkirchen bittet um Verständnis.