10. Mai 2013, 10:36 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Mai-Reihe, die thematisch vom „Oscar 2013“ gesteuert wird, präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag/Montag, 12./13. Mai, die Musicalverfilmung „Les Misérables“ im Schauburg Filmpalast, und zwar wegen der Überlänge am Sonntag ab 12 Uhr und am Montag ab 17 und 20 Uhr.
Ebenfalls um 17 und 20 Uhr starten die Vorführungen von „Zero Dark Thirty“ am Dienstag, 14. Mai, in der Schauburg.
Der Eintritt kostet 4 Euro für eine Vorstellung bzw. 36 Euro für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Der britische Regisseur Tom Hooper (THE KING’S SPEECH – DIE REDE DES KÖNIG) hat das auf Victor Hugos Roman basierende Bühnenmusical „Les Misérables“ von Alain Boublil (Libretto) und Claude-Michel Schönberg (Musik) opulent verfilmt und dabei ein mitreißendes Kinoerlebnis um Träume, Liebe, Leidenschaft, Opferbereitschaft und Erlösung geschaffen. Besonders bemerkenswert ist, dass bei den Dreharbeiten sämtliche Songs live eingesungen wurden – eine starke Leistung des gesamten Ensembles. Ausgezeichnet u. a. mit drei „Oscars“ 2013 in den Kategorien „Beste Nebendarstellerin“ (Anne Hathaway), „Bestes Kostümdesign“ und „Bestes Make-up“ sowie mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Frankreich 1815. Jean Valjean (Hugh Jackman) war für ein gestohlenes Brot und mehrere Fluchtversuche 19 Jahre in Haft und kommt jetzt auf Bewährung frei. Zunächst geächtet, erhält er eines Tages völlig unerwartet die Chance, sich ein neues Leben aufzubauen. Unter falschem Namen wird Valjean ein angesehener, ehrbarer Geschäftsmann und sogar Bürgermeister einer kleinen Stadt. Er hilft den Armen und Entrechteten, darunter auch Cosette (Amanda Seyfried), die Tochter einer verzweifelten Fabrikarbeiterin (Anne Hathaway). Dann holt ihn allerdings die Vergangenheit ein: Der erbarmungslose Polizeiinspektor Javert (Russell Crowe) will Valjean unbedingt wieder hinter Gitter bringen.
Der Film „Zero Dark Thirty“ von Kathryn Bigelow geriet in Verdacht, zum einen, Wahlkampfhilfe für Barak Obama zu sein, und zum anderen, für die Folterpraxis des „Waterboarding“ einzutreten. Dem widersprach Kathryn Bigelow. Der Film erhielt 2013 fünf Oscar-Nominierungen und wurde mit einem Oscar (Bester Tonschnitt) und einigen anderen Preisen wie dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet. — 2003 wird die CIA-Analystin Maya (Jessica Chastain) gemeinsam mit dem Agenten Dan (Jason Clarke) nach Pakistan verlegt, wo sie nach dem Aufenthalt von Osama bin Laden (Ricky Sekon) suchen sollen. Dabei begleitet Maya Dan zu Folterungen Verdächtiger. Die Jahre vergehen. Schließlich bekommt Maya einen Hinweis, dass Abu Ahmed (Tushaar Mehra) sie zu bin Laden führen könnte. Als ein Häftling behauptet, Abu Ahmed sei bereits 2001 getötet worden, befürchten Mayas Vorgesetzte, dass sie 9 Jahre nach dem falschen Mann gesucht hätten. Maya kommt jedoch zu der Annahme, dass Abu Ahmed identisch mit Ibrahim Sayeed ist und dass das einzige bekannte Foto Sayeeds Bruder zeigt, der 2001 getötet wurde. Über Sayeeds Mutter wird er gefunden und beschattet. Die Spur führt zu einem stark gesicherten Gebäude in Abbottabad, wo schließlich am 2. Mai 2011 Navy SEALs bin Laden töten. Maya wird in die Heimat ausgeflogen.