10. Mai 2013, 10:57 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Auf Initiative und unter der Leitung von Oberbürgermeister Frank Baranowski haben die leitenden Vertreter von Gelsendienste, des Kommunalen Ordnungsdienstes und des Referats Verkehr, des Referats Bürgerservice und der gkd-el vereinbart, die bereits im Jahr 2005 gestartete Qualitätsoffensive für mehr Sauberkeit in Gelsenkirchen nicht nur weiterzuführen sondern zusätzlich zu verstärken. Über die Servicerufnummer 0209 / 954-20 können die Bürgerinnen und Bürger auf jedes Müllproblem aufmerksam machen oder sich einfach nach einer korrekten Entsorgung erkundigen. Über die Hotline 0209 / 169-3000 ist der Kommunale Ordnungsdienst zu erreichen, der gegen Verstöße und illegale Müllablagerungen vorgeht.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Sauberkeit ist allerdings eine Gemeinschaftsaufgabe, die wir nur dann erledigen können, wenn jeder mitmacht. Viele Menschen engagieren sich bereits jetzt ehrenamtlich an Reinigungsaktionen wie „GE-putzt“. Aber es hilft auch schon, wenn sich alle an die geltenden Regeln halten und ihren Müll nicht unachtsam oder gar mutwillig in den Straßen und der Natur entsorgen. Wenn wir alle auf unsere Umwelt und ein vernünftiges Miteinander achten, wird unsere Stadt sehr viel sauberer werden.“
Gemeinsam wurden weitere Punkte für ein sauberes Gelsenkirchen verabredet, die jetzt nach und nach umgesetzt werden.
So prüft Gelsendienste die Zuteilung von Reinigungs- und Entsorgungsteams zu festen Stadtbezirken. Die Teams sind dann in ihrem Bezirk bekannt und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Gleichzeitig werden sie die Bevölkerung durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit vor Ort über alle Entsorgungsmöglichkeiten und geltenden Regelungen informieren können. Ein erster Versuch läuft bereits.
Der Kommunale Ordnungsdienst wird zusätzlich verstärkt gegen illegale Müllablagerungen und Verschmutzungen vorgehen und seine Aktivitäten in Richtung Sauberkeit und Ordnung in Gelsenkirchen konsequent weiterentwickeln. Dabei wird die Recherche nach den Verursachern der Verschmutzung verstärkt und Fehlverhalten zur Anzeige gebracht. Unverbesserliche Müllsünder müssen somit verstärkt mit Verwarnungen und Bußgeldern rechnen.
Zur schnelleren Beseitigung von Verunreinigungen macht die Stadt Gelsenkirchen den Schritt in das digitale Informationszeitalter. Bürgerinnen und Bürger sollen Verschmutzungen künftig nicht nur über eine telefonische Hotline übermitteln, sondern auch über das Internet und später auch über eine Smartphone-App. So erhalten Gelsendienste und der Kommunale Ordnungsdienst viel eher Kenntnis über Verunreinigungen und können so auch schneller reagieren. Gleichzeitig können über die App weitere Schäden wie etwa defekte Laternen gemeldet werden.
Bereits jetzt bietet GELSENDIENSTE von montags bis freitags jeweils von 8 bis 18 Uhr eine telefonische Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger an und garantiert eine zügige Bearbeitung der Anfragen.
Als zusätzlichen Service für Neubürger, die bei einem Umzug vielleicht ein höheres Müllaufkommen haben, werden künftig bei der Anmeldung im BÜRGERcenter neben allgemeinen Informationen auch zusätzliche Müllsäcke gratis übergeben.
Immer dann, wenn mehr Müll anfällt als die Mülltonne schlucken kann, können jederzeit in den BÜRGERcentern und bei den Recyclinghöfen und künftig auch an weiteren Stellen Müllsäcke erworben werden, die von Gelsendienste dann bei den üblichen Leerungen mitgenommen werden. Ein entsprechendes bürgernahes Verteilsystem wird eingerichtet und ausgebaut.