13. Mai 2013, 11:15 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Stadtteilprogramm Gelsenkirchen-Bismarck/ Schalke-Nord war seit 1995 ein Motor der Stadterneuerung in Gelsenkirchen. Anfang 2013 hat die AWO mit dem Projekt „Familienfreundliches Bismarck und Schalke-Nord“ die letzte mit diesem Fördergeld bezahlte Maßnahme beendet. Das ist ein guter Zeitpunkt zur Rückbesinnung. Dazu dient eine Dokumentation über das Stadtteilprogramm.
Es war ein Meilenstein für Gelsenkirchen: Mitten in der erfolgreichen Zeit der IBA Emscher Park mit dem Aufbruch zu neuen Ideen und ungewohnten Projekten mit beeindruckenden Personen wurde noch größer gedacht: „Ihr könnt ganze Stadtteile verändern, wenn ihr den Mut, die Partner und den langen Atem dafür habt.“
Für die vom Strukturwandel geschundenen Stadtteile mit vielen Industriebrachen und arbeitslosen Menschen haben Mut, Partner und Atem zu Veränderungen gereicht. Das Programm war ein großes Experimentierfeld und es fanden sich viele Partner für Kooperationen, die vorher nebeneinander gearbeitet haben – oder die es damals noch gar nicht gab. Wer all das nachvollziehen möchte, kann es in der bunten detailreichen Broschüre nachlesen.
Die Arbeit in Bismarck und Schalke-Nord war der Ausgangspunkt für die weiteren Anstrengungen in den Gebieten Südost (Bulmke-Hüllen, Neustadt und Ückendorf), City, Tossehof, Schalke und jetzt auch in Hassel.
Es wurde viel erreicht, es ist viel an sozialen Netzwerken und nützlichen Gebäuden geblieben. Es ist in der Zukunft aber noch weiter viel zu tun. Der Blick auf die Anfänge macht dazu Mut.
Die Broschüre „Bismarck/ Schalke-Nord im Wandel“ wird am
Donnerstag, 16. Mai 2013, um 18 Uhr
im Consol Theater,
Bismarckstraße 240, Gelsenkirchen,
den in der Projektzeit aktiven Mitgestaltern vorgestellt. Der Autor der Broschüre Holger Krüssmann ist ebenfalls anwesend.
Die Vertreter Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.