20. Mai 2013, 09:25 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 20. Mai 2013, 09:25 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. In scharfer Form weist die Stadt Gelsenkirchen Vorwürfe des CDU-Stadtverordneten Gerd Schulte zurück. Jener hatte die Verwaltung heftig angegriffen, sie sei hinsichtlich der Selbstauflösung des Kunstmuseum-Fördervereins ihrer Informationspflicht nicht nachgekommen.
Kulturdezernent Dr. Manfred Beck: „Herr Schulte sollte besser seine Energie dafür nutzen, das Kunstmuseum zu unterstützen, anstatt ohne Kenntnis des Sachverhalts über Presseerklärungen die Kulturverwaltung zu beschimpfen.“ Selbstverständlich sei es Pflicht der Verwaltung, die politischen Gremien zeitnah über wichtige Ereignisse im Kulturbereich zu informieren.
In diesem Fall liegt jedoch bis heute dem Vorstandsbereich Kultur keine Mitteilung des Vereins vor. Wie die Kulturpolitiker sei auch die Verwaltung durch die Presse informiert worden. Die Kulturredakteurin einer Tageszeitung hat am 16. Mai - also einen Tag nach der Sitzung des Kulturausschusses (!) - Dr. Beck über eine der Redaktion vorliegende Erklärung des Vorstandes des Fördervereins informiert.
Dies hätte die CDU mit einem Anruf in Erfahrung bringen können.
Selbstverständlich begrüßt die Stadtverwaltung bürgerschaftliches Engagement, das die Arbeit städtischer Einrichtungen unterstützt. Deshalb werde man aktiv auf kulturell engagierte Menschen zugehen und die Gründung eines Nachfolgevereins unterstützen. „Dieser neue Verein bietet Herrn Schulte eine gute Möglichkeit, sein Engagement für das Kunstmuseum zum Ausdruck zu bringen“, so Dr. Manfred Beck. Und weiter: „Die spontane Mitteilung eines Großsponsors des Kunstmuseum-Fördervereins, seine Mittel weiterhin zur Unterstützung der Museumsarbeit zur Verfügung zu stellen, bildet eine gute Basis für einen Neuanfang.
Kulturdezernent Dr. Manfred Beck findet die Querschläger aus der Politik hinsichtlich der Museumsarbeit zum jetzigen Zeitpunkt für völlig unangebracht: „Seit dem Kulturhauptstadtjahr hat die Arbeit des Kunstmuseums einen deutlichen Aufschwung erlebt. Ähnliches gilt für die Partner Kunstverein und Kunstschule. Die Kulturmeile Buer bietet zudem in Kürze ein angemessenes Ambiente. Ein neuer Förderverein würde dieses Bild abrunden. Daran sollten Verwaltung und Politik gemeinsam arbeiten! Gerd Schulte ist dazu herzlich eingeladen.“