24. Mai 2013, 10:35 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Institut für Stadtgeschichte lädt zu einem Vortrag und anschließender Diskussion ein. Der Vortrag von Dr. Sebastian Weitkamp wird in der Veranstaltungsreihe „Gelsenkirchen erinnert sich: Vor 80 Jahren – was war 1933 und was bedeutet das für heute?“ präsentiert.
Das Thema: Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten entstanden im Emsland die ersten als Barackenlager gebauten Konzentrationslager im Deutschen Reich zur Unterdrückung der politischen Opposition. Die Häftlinge mussten harte Zwangsarbeit in der Moorkultivierung leisten. Nicht wenige von ihnen waren Angehörige der Arbeiterbewegungen aus dem Ruhrgebiet. Die Gewalt der SS-Wachmannschaften reichte bis zum Mord. So wurde der Bergarbeiterführer Fritz Husemann „auf der Flucht“ erschossen. Nach Auflösung der Konzentrationslager setzte sich der Terror gegen Andersdenkende in den emsländischen Strafgefangenenlagern fort: diesmal unter einer oftmals gnadenlosen NS-Justiz.
Der Vortrag findet statt am:
Mittwoch, 29. Mai 2013, 19 Uhr,
Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen
im Nationalsozialismus“,
Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen.