28. Mai 2013, 10:16 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Eine gute Nachricht für das Kunstmuseum Gelsenkirchen: Die Bezirksregierung Münster bewilligte einen Betrag über 14.000 Euro für Restaurierungsarbeiten. Mit diesem Geld sollen zahlreiche Kunstwerke instandgesetzt werden, unter anderem auch drei kinetische Objekte der Künstler Vassilis Takis, Gianni Colombo und Hans-Martin Ihme.
Bekanntlich hat das Kunstmuseum Gelsenkirchen einen Sammlungsschwerpunkt im Bereich Kinetischer Kunst und präsentiert ständig unterschiedliche kinetische Kunstwerke, die aus den 60er Jahren bis heute stammen. Aufgrund der elektrischen und elektronischen Bauteile oder durch Bewegung der Exponate ist hier ein erhöhter konservatorischer Aufwand nötig. Deshalb stehen bereits seit einigen Jahren gerade die Arbeiten aus dem Bereich der Kinetik im Mittelpunkt der geplanten Restaurierungen, die allein aus städtischen Mitteln nicht zu bewältigen sind. „Der Sammlungsschwerpunkt Kinetik ist für unsere kunstpädagogische Arbeit am Museum von eminenter Bedeutung, weil gerade die Kinetik-Objekte eine große Faszination auf Menschen aller Altersgruppen ausüben und dies einen guten Zugang zu Kunst bilden kann. Unsere regelmäßige Antragstellung auf Restaurierungsmittel bringt diese Wertschätzung der Kinetik zum Ausdruck“, sagte Kultur- und Bildungsdezernent Dr. Manfred Beck.
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt jedes Jahr die Kunstmuseen mit Fördermitteln für die Restaurierung Bildender Kunst. Ziel dieses Programms ist es, die zahlreichen in den Museen ausgestellten Kunstwerke vor dem Verfall zu bewahren. Dazu werden Zuschüsse in einem Umfang von 50 Prozent der entstehenden Kosten gewährt.