28. Mai 2013, 10:19 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 28. Mai 2013, 10:19 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Im Juni wirft das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen wieder einen Blick auf die aktuelle einheimische Kinoszene und zeigt acht deutsche Produktionen aus unterschiedlichen Genres. Ob nun Drama, Tragikomödie oder Dokumentation, alle Reihenbeiträge empfehlen sich dank ihrer außerordentlichen Qualität und belegen eindrucksvoll die spannende Vielfältigkeit und Lebendigkeit des „Kinos made in Germany“.
Den Auftakt macht „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Sherry Hormann. Der Film läuft am Sonntag, 2. Juni, um 12:45 Uhr und am Montag, 3. Juni, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg-Filmpalast sowie am Mittwoch, 5. Juni, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf. Es folgen „Vergiss mein nicht“ (9./10./12. Juni), „Hannah Arendt“ (11./12. Juni), „Quellen des Lebens“ (16./17. Juni), „Das Wochenende“ (18./19. Juni), „Schlussmacher“ (23./24. Juni), „Auf der Suche nach dem alten Tibet – Eine Reise zu Buddhas Erben“ (25./26. Juni) sowie „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ (30. Juni/1. Juli).
Außerdem zeigt das Kommunale Kino als Beitrag zur Kampagne „GE-meinsam leben mit Demenz“ am Dienstag, 4. Juni, in der Schauburg zwei Filme, und zwar um 18 Uhr „Kalp unutmaz / Das Herz vergisst nicht“ (im türkischsprachigen Original mit deutschen Untertiteln) sowie um 20:30 Uhr „Eines Tages …“. Beim Besuch dieser Vorstellungen ist der Eintritt frei.
Ansonsten beträgt der Eintritt normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Aus Paul Watzlawicks populärem Buch „Anleitung zum Unglücksein“ konstruierte Regisseurin und Drehbuchautorin Sherry Hormann (WÜSTENBLUME) eine beschwingte, vergnügliche Komödie voller melancholischer Zwischentöne, in der vor allem das spielfreudige Ensemble überzeugt. — Tiffany Blechschmid (Johanna Wokalek) betreibt ein florierendes Feinkostgeschäft und ist bei Kunden, Angestellten und Freunden gleichermaßen beliebt. Dennoch glaubt die verträumte junge Single-Frau fest daran, dass sie vom Pech verfolgt wird, denn bisher folgte auf das Glück stets die Katastrophe. Und so begegnet sie gleich drei neuen Liebeskandidaten äußerst skeptisch. Bei all dem Trubel um die Frage nach dem „Richtigen“ erscheint Tiffany auch noch regelmäßig ihre tote Mutter (Iris Berben), die sie in den unpassendsten Momenten mit „guten“ Ratschlägen quält.