05. Juni 2013, 11:06 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Reihe „Projektionen“ zeigt der Kulturraum „die flora“ (Florastraße 26, GE-Altstadt) in Kooperation mit der Schalker Fan-Initiative am Montag, 10. Juni, um 19:30 Uhr den Dokumentarfilm „Friede Freude Eierkuchen“ von Miriam Pucitta und Michale Chauvistré. (Eintritt: 3,50 €, ermäßigt auf 3,00 € für Schüler/-innen, Studentinnen, Auszubildende und Schwerbehinderte nach Vorlage des Ausweises.)
Zum Inhalt: Alemannia Aachen will ein neues Stadion, ein ziemlicher Kraftakt für Politik und Verwaltung. Denn Bürgerinitiativen sprießen aus dem Boden, retten eine Wiese, ein Häuflein hartnäckiger Kleingärtner wird mit einer mustergültigen Anlage ruhig gestellt, die Millionen kostet. Die kämpferischsten Bürger werden zu Gewinnern. Der Film ist ein humorvoller, ja kabarettistischer Blick auf die Begegnung von Bürgern und Lokalpolitikern in der deutschen Provinz.
Der Film läuft im Rahmen der 9. Staffel der Projektionen-Filmreihe, die diesmal unter dem Thema „Gesellschaftskonflikte: Atom, Asyl & Bürgerproteste“ steht. Die drei Dokumentarfilme greifen stellvertretend drei Themen auf, die maßgeblich die gesellschaftspolitische Diskussion in der Bundesrepublik bestimmt haben bzw. immer noch bestimmen. Und sie fragen damit auch nach der Bedeutung von Demokratie, danach, welche Lehren die Bundesrepublik – und wir alle – aus der totalitären Herrschaft des Dritten Reiches gezogen haben. Daher steht die Filmreihe im Kontext mit dem stadtweiten Projekt „Gelsenkirchen erinnert sich: Vor 80 Jahren - was war 1933 und was bedeutet das für heute?“ und begleitet das Projekt „Steinbruch.Demokratie“.
Redaktioneller Hinweis: Fotodatei friede-freude-eierkuchen_plakat_press.jpg (© Happy Endings Film 2011) anbei.