11. Juni 2013, 15:11 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „Schwimmen will gelernt sein“ titelte heute die Westdeutsche Allgemeine Zeitung und machte darauf aufmerksam, dass viele Kinder heute nicht mehr richtig schwimmen können und es auch in Schulen offenbar nicht mehr lernen. Die Stadt Gelsenkirchen hat bereits vor diesem Beitrag auf die Situation reagiert und in Ergänzung der Gelsenkirchener präventiven Angebote im Rahmen des Modellvorhabens „Kein Kind zurück lassen“ und der Aktion Quietschfidel für besonders benachteiligte Kinder, gezielt dem Nicht-Schwimmer-Dasein entgegengewirkt und gesundheitspräventiv das Kompaktferienangebot „Jedes Kind kann schwimmen“ angeboten.
Pilothaft ist im Sozialraum Schalke die bereits bestehende Präventionskette in enger Kooperation mit den lokalen Akteuren des Präventionsgeschehen (Gelsensport: „Gelsenkirchen bewegt seine Kinder“, DLRG, Grundschulen, OGS, Trägern, Jugendhilfe, Bädern, nonformalen Einrichtungen, etc ) um das Projekt „Jedes Kind kann schwimmen lernen“ ergänzt worden.
In gezielten kostenneutralen Ferienangeboten sollen Kinder und Eltern erfahren, das Schwimmen Spaß macht, gesund ist und Leben retten kann. Ziel ist es die Wassersicherheit und Schwimmfähigkeit Gelsenkirchener Grundschulkinder zu erhöhen.
Da viele der sozial benachteiligten Gelsenkirchener Kinder nicht in Urlaub fahren (können), wird hier gezielt die freie Zeit der Oster- und Herbstferien für ein entsprechendes Ferienangebot genutzt.
In einem zehntägigen Ferienprogramm wird Grundschulkindern ein geschützter Raum angeboten werden, in dem sie Tagesstruktur erleben, in Kleingruppen an das Wasser herangeführt werden und ohne Leistungsdruck schwimmen lernen.
Mit einem erfolgsorientiertem modularem Schwimmpass erhalten die Kinder zum Ende ein Abschlusszertifikat. Um das Ankommen aller Kinder zu garantieren, steht „ein morgendlicher Shuttle“ bereit.
Hinweis an die Reaktionen: Siehe auch http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/schwimmen-mit-zugabe-id7826491.html