18. Juni 2013, 11:38 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Monatsreihe „Filmjahr national“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 23. Juni, um 12:45 Uhr sowie am Montag, 24. Juni, um 18 und 20.30 Uhr im Schauburg Filmpalast den Spielfilm „Schlussmacher“ von und mit Matthias Schweighöfer. Der Dokumentarfilm „Auf der Suche nach dem alten Tibet – Eine Reise zu Buddhas Erben“ von Vilas Rodizio (= Thomas Schmidt) läuft am Dienstag, 25. Juni, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg und am Mittwoch, 26. Juni, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf. Bei beiden Vorstellungen am Dienstag in der Schauburg gibt der Regisseur eine Einführung und steht nach den Filmvorführungen auch für eine Diskussion zur Verfügung.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Die zweite Spielfilmregiearbeit „Schlussmacher„ des beliebten deutschen Schauspielers Matthias Schweighöfer (WHAT A MAN) – hier ebenfalls Produzent und Hauptdarsteller – erfreut als eine sympathische, turbulente Komödie mit gefühlsbetonten Momenten, die vom Zusammenspiel der beiden gegensätzlichen Hauptfiguren lebt. Nominiert für den Publikumspreis des „Deutschen Filmpreises“ 2013. — Paul (Matthias Schweighöfer) arbeitet im Auftrag einer Berliner Agentur als „Schlussmacher“ für Kunden, die sich nicht trauen, ihrem Partner das Ende der Beziehung persönlich mitzuteilen. Aufgrund der täglichen Erlebnisse hält er Freundin Natalie (Catherine de Léan) lieber auf Distanz, denn er hat gelernt, dass zu starke Emotionen irgendwann heftigen Herzschmerz verursachen können. Bei einer Mission begegnet er dem sensiblen, anhänglichen und chaotischen Toto (Milan Peschel). Dieser kann die Trennungsnachricht nicht überwinden und weicht Paul fortan nicht mehr von der Seite, wodurch das Berufs- und Privatleben des „Schlussmachers“ gehörig durcheinandergewirbelt wird.
Die außergewöhnliche, bildgewaltige Dokumentation „Auf der Suche nach dem alten Tibet – Eine Reise zu Buddhas Erben“ von Thomas Schmidt alias Vilas Rodizio begibt sich in Tibet auf die Suche nach abgeschiedenen Meditationsorten, um die letzten lebenden Halter der Jahrtausende alten Yogi-Tradition aufzuspüren. Deren Ziel ist es, die Welt jenseits aller geistigen Konzepte und Täuschungen zu erleben. Der unter abenteuerlichen Bedingungen entstandene Film zeigt ein mystisches Tibet aus der Perspektive der Einheimischen und zeichnet authentisch das Porträt einer mit westlichem Verständnis kaum zu erklärenden buddhistischen Kultur.