20. Juni 2013, 10:48 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Unter dem Titel „Verbotene Autoren – Verbrannte Bücher“ lädt das Institut für Stadtgeschichte und die Stadtbibliothek Erle am Mittwoch, 26. Juni 2013, ab 19 Uhr in die Stadtteilbibliothek Erle, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen ein.
In vielen größeren Städten Deutschlands wurden am 10. Mai 1933 öffentlich die „schädlichen und unerwünschten“ Bücher verbrannt. Die organisierten Bücherverbrennungen gingen vorrangig von der Deutschen Studentenschaft aus. In Gelsenkirchen wurden laut der Niederschrift über die Sitzung des Büchereiausschusses am 27. Juni 1933 die ausgesonderten Bücher, insgesamt 395, unter Aufsicht des Stadtbibliothekars in den Öfen der Heizungsanlage der Städtischen Bücherei verbrannt.
Prof. Dr. Stefan Goch, Institut für Stadtgeschichte, wird zu Beginn der Veranstaltung einen Überblick über die geschichtlichen Ereignisse in Gelsenkirchen geben. Eine Auswahl an Lesebeiträgen, vorgetragen von Bürgerinnen und Bürgern und dem Oberbürgermeister Frank Baranowski, sollen an verbotene Autorinnen und Autoren und an ihre Werke erinnern.
Das Institut für Stadtgeschichte und die Stadtbibliothek Erle laden zu der Veranstaltung herzlich ein.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Gelsenkirchen erinnert sich: Vor 80 Jahren – was war 1933 und was bedeutet das für heute?