28. Juni 2013, 11:01 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zur Vorbesichtigung der nächsten Ausstellung KONZEPT KONSTRUKTIV - Bilder und Plastiken von Frieder Kühner und Horst Kuhnert, die vom 7. Juli bis zum 1. September 2013 im Kunstmuseum Gelsenkirchen zu sehen ist, sind die Vertreter der Medien am
Donnerstag, 4. Juli 2013, um 11 Uhr
in das Kunstmuseum Gelsenkirchen,
Horster Straße 5-7, 45897 Gelsenkirchen
herzlich eingeladen.
In dieser Doppelausstellung wird das aktuelle Werk von zwei Künstlern der konstruktiv-konkreten Richtung aus Stuttgart gezeigt, Frieder Kühner und Horst Kuhnert. Beide Künstler sind im Umkreis von Anton Stankowski (1906 – 1998) anzusiedeln, dessen Werk zu den Schwerpunkten in der Sammlung des Kunstmuseums Gelsenkirchen gehört.
Die konsequente Beschäftigung mit dem Raum als Bildraum, Farbraum, Illusionsraum gehört zum Markenzeichen von Frieder Kühner (geb.1951 in Heilbronn). Durch die Schichtungen von Flächen und Farben in seinen Bildern und Objekten, sehr häufig in seriellen Reihungen ausgearbeitet, werden Wahrnehmungsgewohnheiten hinterfragt. Die Ausstellung im Kunstmuseum Gelsenkirchen wird er mit einer eigens für die Räume entworfenen Bodeninstallation bereichern.
Großplastiken und Wandinstallationen folgten bei Horst Kuhnert (geb.1939 in Schweidnitz) auf die anfänglichen „Raumflächen“ und „Raumkörper“ aus Polyester. Er hinterfragt statische Ordnungsprinzipien im Konstruktivismus wie in seiner Werkgruppe „Stabil-instabil“, bevor er sich seinem aktuellen Konzept „Von der Fläche in den Raum“ widmete. Kuhnert zeigt imaginäre Räume durch Lineamente in zweidimensionalen Tafelbildern, die in den dreidimensionalen Plastiken aus Holz und Stahl real in den Raum wachsen.
Als Gesprächspartner stehen die beiden Künstler Horst Kuhnert und Frieder Kühner sowie die Museumsdirektorin Leane Schäfer zur Verfügung.