08. Juli 2013, 11:29 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das „Filmjahr international“ bestimmt auch weiterhin das Geschehen im Kommunalen Kino (KoKi) Gelsenkirchen. So läuft „Der große Gatsby“ am Sonntag, 14. Juli, um 12:30 Uhr (!) sowie am Montag, 15. Juli, um 17:15 und 20:00 Uhr (!) im Schauburg Filmpalast. Am gleichen Ort wird am Dienstag, 16. Juli, um 18 und 20:30 Uhr „Mutter & Sohn“ gezeigt.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Der für seine opulenten Inszenierungen bekannte Regisseur Baz Luhrmann (ROMEO + JULIA; MOULIN ROUGE; AUSTRALIA) bedient sich bei der Kinoadaption „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgeralds berühmtem Roman erneut der magischen Möglichkeiten des Mediums Film und entwirft in überwältigenden 3D-Bildern eine faszinierende Mischung aus Liebesdrama und Epochenpanorama. Ausgezeichnet mit dem FBWPrädikat „wertvoll“; offizieller Beitrag zum Filmfestival in Cannes 2013. — Frühjahr 1922. Der Nachwuchsautor Nick (Tobey Maguire) mietet ein kleines Haus auf Long Island, direkt neben dem prunkvollen Anwesen des mysteriösen Millionärs Jay Gatsby (Leonardo DiCaprio). Jedes Wochenende werden bei Gatsby rauschende Feste gefeiert, zu denen die Schönen, Reichen und Mächtigen aus New York anreisen. Der Gastgeber selbst hält sich stets im Hintergrund. Mit den Partys will Gatsby einzig und allein die Aufmerksamkeit seiner verlorenen großen Liebe Daisy (Carey Mulligan) erwecken, die unglücklich verheiratet auf der anderen Seite der Bucht wohnt. Um sie endlich wiederzusehen, benötigt er Nicks Hilfe.
Präzise und eindringlich zeichnet Regisseur Calin Peter Netzer in „Mutter & Sohn“ nicht nur das Porträt einer dominanten Mutter, die alles kontrollieren will und nicht loslassen kann, sondern beleuchtet auch kritisch die gesellschaftlichen Zustände im heutigen Rumänien. „Ein großes menschliches Drama über unsühnbare Schuld und verzweifelte Liebe, zu Recht (bei der Berlinale 2013) mit dem ‚Goldenen Bären’ belohnt.“ (KULTURSPIEGEL) — Die knapp 60-jährige Cornelia (Luminita Gheorghiu), eine erfolgreiche Architektin aus der rumänischen Oberschicht, hat ein problematisches Verhältnis zu Sohn Barbu (Bogdan Dumitrache), der sich vehement ihrer erdrückenden Zuneigung entzieht. Als Barbu einen Autounfall verursacht, bei dem ein Kind stirbt, setzt Cornelia alle Hebel in Bewegung, um ihn vor einer Haftstrafe zu schützen. Mit guten Beziehungen und Schmiergeld versucht sie, die Sache aus der Welt zu schaffen und dadurch Barbus Liebe zu gewinnen.