31. August 2022, 15:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Vier Kommunen aus NRW hatte die Bundesstiftung Frühe Hilfen anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens zur Jubiläumsfeier nach Berlin eingeladen. Neben Bonn, Recklinghausen und Dortmund war auch die Stadt Gelsenkirchen vertreten. Mit Hilfe der Finanzierung aus dem Bundesfonds Frühe Hilfen konnte Gelsenkirchen 2012 das Familienbüro in Wunschlage an der Ebertstraße 20 in unmittelbarer Nähe des Hans-Sachs-Hauses einrichten und 2014 eröffnen. Seitdem erfreut sich die Einrichtung bei Eltern mit Babys und Kleinkindern großer Beliebtheit.
Die Stadt Gelsenkirchen wurde durch Wolfgang Schreck, Referatsleiter Kinder, Jugend und Familien, als Mitglied im Beirat des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen und durch Ina Woelk, Abteilungsleitung Jugend- und Familienförderung, vertreten. Sie diskutierte auf dem Podium Zukunftsperspektiven der Frühen Hilfen mit. Begrüßt wurden die Gäste von Bundesfamilienministerin Lisa Paus.
Das Familienbüro Gelsenkirchen ist mit einer frei nutzbaren Spielfläche zum Verweilen, einem Still- und Wickelraum, zahlreichen Kursangeboten, saisonalen Veranstaltungen und einem Infocounter zu einer etablierten Anlaufstelle geworden. Hier lernen Eltern andere Eltern kennen, während ihre Kinder miteinander spielen oder es nutzen Väter die exklusive Spielzeit mit dem Kind. Auch Großeltern besuchen das Familienbüro mit ihren Enkelkindern zum Toben und Spielen.
Nur wenige Städte haben eine solche zentral gelegene Anlaufstelle. Rund 100 Städte aus dem In- und Ausland haben das Konzept inzwischen angefragt oder sich das Familienbüro vor Ort angesehen.
„Gerade jetzt, mit all den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, ist die Unterstützung des Alltags von Familien wichtig. Hierfür sind die frühen Hilfen genau richtig“, betonte Ina Woelk in der Diskussionsrunde, in der Prof. Dr. Jörg Fischer von der Fachhochschule Erfurt die Politik aufforderte, für den Ausbau der Frühen Hilfen für Familien zu sorgen.