22. Juli 2013, 11:27 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Weiterhin steht das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen unter dem Monatsthema „Filmjahr international“. So zeigt es am Sonntag, 28. Juli 2013, um 12.45 Uhr sowie am Montag, 29. Juli 2013, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) den US-amerikanischen Spielfilm „Saiten des Lebens“. Am Dienstag, 30. Juli 2013, folgt um 18 und 20.30 Uhr die belgisch-niederländische Produktion „The Broken Circle“.
Der Eintritt kostet 4 Euro für eine Vorstellung bzw. 36 Euro für die Zehner-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
„Saiten des Lebens“ ist der erste Spielfilm des durch preisgekrönte Dokumentationen bekannten Regisseurs Yaron Zilberman (WATERMARKS). Ihm ist hier ein vorzüglich komponiertes, blendend besetztes Ensembledrama gelungen, das die Krise in der Geschichte eines Streichquartetts als ein vielschichtiges Gleichnis menschlicher Beziehungen und Lebensläufe erzählt. Der Film war offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Toronto, Edmonton und St. Louis (alle 2012). — Peter (Christopher Walken), Robert (Philip Seymour Hoffman), Juliette (Catherine Keener) und Daniel (Mark Ivanir) bilden zusammen ein weltbekanntes New Yorker Streichquartett, das anlässlich seines 25-jährigen Bestehens kurz vor einem festlichen Jubiläumskonzert steht. Für sämtliche Mitglieder hat die musikalische Gemeinschaft seit jeher eine zentrale Bedeutung im Leben. Das wohl austarierte Gleichgewicht innerhalb der Gruppe gerät bedrohlich ins Wanken, als bei Peter, dem Cellisten und Kopf des Ensembles, eine schwere Krankheit diagnostiziert wird. Plötzlich brechen unterdrückte Gefühle und Konflikte auf.
Felix van Groeningens (DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE) intensives Beziehungsdrama „The Broken Circle“ erzählt die berührende Geschichte über das Glück und dessen Vergänglichkeit. Dies geschieht nicht chronologisch, sondern im virtuos arrangierten Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen. Daraus resultiert der ganz besondere emotionale Bogen des Films: ein wahrer Klangteppich von nachhallenden, sich überlagernden Empfindungen. Eine tragende Rolle übernimmt auch die grandiose Bluegrass-Musik, welche die Gefühlslagen der ungemein authentischen Hauptfiguren spiegelt. Der Film wurde unter anderem bei der Berlinale 2013 mit dem „Panorama“-Publikumspreis ausgezeichnet.