10. Juni 2022, 14:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ stellt ein neues Angebot für die historisch-politische Bildungsarbeit mit Schulen vor. Die mobile Ausstellung „GeschichtsOrte – Dokumentationsstätte `Gelsenkirchen im Nationalsozialismus´ unterwegs“ wird bald regelmäßig an Gelsenkirchener Schulen zu Gast sein. Ihre Entwicklung wurde durch die finanzielle Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen ermöglicht.
Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte von drei Orten in Gelsenkirchen während der Zeit des Nationalsozialismus. Dabei handelt es sich um den Hauptbahnhof, das heutige Polizeipräsidium und die Gelsenberg Benzin AG. Schülerinnen und Schüler können diese Ausstellung künftig um ihren eigenen GeschichtsOrt ergänzen, den sie in gemeinsamen Workshops mit dem Team der Dokumentationsstätte und im Unterricht erforschen. Sie erarbeiten, was in der Zeit des Nationalsozialismus dort geschah. Ihre Rechercheergebnisse werden anschließend in die Wanderausstellung integriert.
In den vergangenen Monaten wurden Ausstellung und didaktisches Konzept gemeinsam mit der Gesamtschule Berger Feld erprobt. Bevor die Ausstellung ab dem kommenden Schuljahr ihre Wanderschaft durch die Gelsenkirchener Schulen startet, werden die Ergebnisse dieser Testphase am
Dienstag, 14. Juni 2022, ab 11 Uhr
in der Bibliothek der Gesamtschule Berger Feld,
Adenauerallee 110, 45891 Gelsenkirchen
der Öffentlichkeit präsentiert. Grußworte sprechen Stadträtin Anne Heselhaus, Dezernentin für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration der Stadt Gelsenkirchen, und Prof. Dr. Hans-Ulrich Baumgarten, Leiter der Abteilung Weiterbildung und politische Bildung im Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.