24. Mai 2022, 13:59 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Institut für Stadtgeschichte lädt am Mittwoch, 1. Juni 2022, um 18 Uhr zu einem Vortrag von Christopher Kirchberg, Bochum, zum Thema „Vorflut und Vierjahresplan. Die Geschichte von Emschergenossenschaft und Lippeverband im Nationalsozialismus“ in den Wissenschaftspark, Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen ein.
Auf den ersten Blick erscheinen die regionalen Abwasserverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband wenig spektakulär. Gerade die Alltäglichkeit ihrer Aufgaben macht ihre Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus aber besonders interessant, lassen sich so wichtige Perspektiven auf Anpassungsversuche „normaler“ Unternehmen ebenso wie auf die Funktionsweisen des NS-Staates an sich gewinnen. Ausgehend von einer kurzen Einführung in die Genese von Emschergenossenschaft und Lippeverband soll im Vortrag das Handeln der beiden Abwasserverbände im „Dritten Reich“ sowie deren Umgang mit der NS-Vergangenheit nach 1945 im Vortrag beleuchtet werden, um Einblicke in den nationalsozialistischen Alltag an Emscher und Lippe zu bekommen.
Der Eintritt ist frei.