15. August 2013, 11:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Als Autorenfilm zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 18. August (12:45 Uhr), und Montag, 19. August (18:00 und 20:30 Uhr), „The Best Offer – Das höchste Gebot“ von Giuseppe Tornatore. In der Monatsreihe mit Filmen von Ulrich Seidl folgt am Dienstag, 20. August (18:00 und 20.30 Uhr), „Paradies: Hoffnung“.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Giuseppe Tornatores (CINEMA PARADISO) eleganter, intelligenter Thriller „The Best Offer – Das höchste Gebot“ über verborgene Leidenschaften und düstere Intrigen ist eine vorzügliche Hommage an die großen Hitchcock-Themen. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“ sowie mit fünf „Italienischen Filmpreisen“ 2013, darunter in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Beste Filmmusik“ (Ennio Morricone). — Der exzentrische Kunstexperte und Auktionator Virgil Oldman (Geoffrey Rush) ist ein Meister seines Fachs und Gemälden deutlich mehr zugeneigt als Menschen. In einem geheimen Raum versteckt er zahlreiche kostbare Frauenporträts, die er auf unlautere Weise ersteigert hat. An Virgils 63. Geburtstag wird der Misanthrop von einer jungen Frau angerufen, die den Nachlass ihrer Familie verkaufen möchte. Er erklärt sich bereit, im Haus der Unbekannten die Antiquitäten zu katalogisieren. Während der Arbeit vor Ort verfällt Virgil mehr und mehr der mysteriösen Auftraggeberin, die nie persönlich erscheint und nur via Telefon mit ihm kommuniziert.
Ohne den kritischen Blick zu verlieren, erzählt Ulrich Seidl im letzten Teil der PARADIES-Trilogie in „Paradies: Hoffnung“ mit erstaunlicher Zartheit und ungewohnter Heiterkeit eine pointierte Geschichte über das Erwachsenwerden. Dabei liefert er völlig unsentimentale, aber dennoch berührende Einblicke in das Gefühlsleben eines jungen Mädchens, das einfach nur geliebt werden will. „Die Menschlichkeit, die – mal himmelhoch jauchzend, mal tief betrübt – Hauptdarstellerin Melanie Lenz ausstrahlt, macht „Paradies: Hoffnung“ zum hellsten, tatsächlich hoffnungsvollsten Teil der Trilogie.“ (FILMDIENST) Offizieller Wettbewerbsbeitrag zur Berlinale 2013. — Die übergewichte 13-jährige Melanie (Melanie Lenz), Tochter der Wienerin Teresa aus PARADIES: LIEBE und Nichte von Anna Maria aus PARADIES: GLAUBE, besucht während der Sommerferien ein Diätcamp im österreichischen Wechselgebirge. Hier bestimmen Sporterziehung, Ernährungsberatung und Kalorientabellen den streng reglementierten Tagesablauf. Zwischen körperlichen Ertüchtigungen, nächtlichen Kissenschlachten und heimlichen Ausflügen zur lokalen Diskothek schließt Melanie Freundschaft mit den anderen Mädchen. Und sie verliebt sich unsterblich in den Leiter des Camps (Joseph Lorenz), einen 40 Jahre älteren Arzt. Melanie setzt alles daran, sein Herz zu erobern.