24. März 2022, 15:12 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Krieg in der Ukraine hat auch Auswirkungen auf das Verhältnis von China und Russland. Zwei kurzfristig ins Programm genommene Online-Vorträge der Volkshochschule Gelsenkirchen in der Reihe „vhs.wissen live“ greifen dieses Thema auf und betrachten es aus unterschiedlichen Perspektiven. Am Sonntag, 27. März 2022 um 19.30 Uhr diskutiert Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Professorin für Sinologie am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien, welche Bedeutung der Krieg in der Ukraine für die russisch-chinesischen Beziehungen hat. Denn anders als der Westen, der Russland wirtschaftlich und politisch weitestgehend isoliert hat, äußert sich China bisher sehr zurückhaltend zum Konflikt. Dabei scheint die chinesische Führung alles andere als begeistert von der Eskalation zu sein – nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen.
Am Mittwoch, 30. März 2022, um 19.30 Uhr beleuchtet dann Prof. Dr. Felix Wemheuer, Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln, die gemeinsame Geschichte von China und der (ehemaligen) Sowjetunion. Wladimir Putin und der chinesischen Präsidenten Xi Jinping sprechen zwar von einer „beispielhaften” Beziehung, die gemeinsame Geschichte beider Länder ist aber kompliziert. Insbesondere die Beziehungen Chinas zur Sowjetunion waren wechselhaft und bewegten sich zwischen Freundschaft und Feindschaft.
Die Teilnahme an beiden Online-Vorträgen ist entgeltfrei, technische Voraussetzungen sind ein internetfähiges Endgerät mit Lautsprechern oder Kopfhörern. Als digitales Konferenztool wird die Plattform „Zoom“ genutzt. Die Zugangsdaten werden nach Anmeldung auf www.vhs-gelsenkirchen.de mit der Anmeldebestätigung per Mail zugeschickt.