23. März 2022, 15:16 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Albert Vögler war einer der einflussreichsten Industriellen im „Dritten Reich“. Er steuerte die Vereinigte Stahlwerke AG, den größten Rüstungskonzern Europas. Dennoch hieß es nach 1945 immer wieder, Vögler sei „kein Nationalsozialist“ gewesen. Der Historiker Dr. Tim Schanetzky (Bayreuth) wird die Rolle des Industriellen auf Einladung des Instituts für Stadtgeschichte (ISG) in seinem Vortrag „Die Vereinigte Stahlwerke AG und die ‚politische Stellung‘ Albert Vöglers“ am
Mittwoch, 30. März, ab 18 Uhr,
im Wissenschaftspark an der
Munscheidstraße 14 in 45886 Gelsenkirchen
beleuchten. Im Anschluss ist eine Diskussion zum Thema geplant.
Der Vortrag fragt nach den Entstehungsbedingungen der oben genannten Deutung. Dazu rekonstruiert er zunächst Vöglers politische Stellung seit den 1920er Jahren. Anschließend gilt es die unternehmerische Geschichtspolitik in der Nachkriegszeit ebenso in den Blick zu nehmen wie die Deutungen der Geschichtsschreibung.
Das Institut für Stadtgeschichte bittet Interessierte um eine Anmeldung per E-Mail an isg@gelsenkirchen.de oder telefonisch unter (0209) 1698551.
Das Institut für Stadtgeschichte lädt herzlich zur Präsenz-Veranstaltung ein. Es gelten die 3G-Regeln der Corona-Schutzverordnung NRW.