23. August 2013, 11:05 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Geschichte eines Kindergartens am Lahrshof reicht bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. An dieser traditionsreichen Stätte konnte heute Richtfest gefeiert werden für den Anbau der Kindertagesstätte Lahrshof an der Franziskusstraße in Bismarck. Er wird drei zusätzliche Gruppen aufnehmen.
Oberbürgermeister Frank Baranowski wies bei der Eröffnung auf die nachhaltigen Investitionen in Betreuung und Bildung hin: „ Wir werden diesen Weg kontinuierlich weiterführen, nicht nur in Erweiterungen, Um- oder Anbauten bestehender Einrichtungen, sondern auch im Neubau von Kindertagesstätten. All dies tun wir, weil wir in Gelsenkirchen das Angebot der Betreuung als einen wichtigen Bestandteil in dem Ausbau einer nahtlosen Präventionskette sehen.“
Der Baukörper setzt unmittelbar an das bestehende Kita-Gebäude an und liegt inmitten der umgebenden Parkfläche. Durch die Wahl einer schwungvollen Architektur fügt er sich gut in die Umgebung und das Umfeld ein. Die Fassade wird mit farbigen Akzenten in den Rundungen betont. Dies spiegelt – ebenso wie die begrünten Dachflächen - die Umgebung wider.
Die alten Umrisse des historischen Gesundheitshauses, das 2011 abgebrochen werden musste, werden in der Anordnung des aufgesetzten Obergeschosses wieder aufgenommen und tragen damit der Historie Rechnung. Die Höhe des Neubaus nimmt Rücksicht auf den angrenzenden Altbestand. Der Altbau wird nicht in den Hintergrund gedrängt.
Am Standort verblieben sind vom Lahrshof das ehemalige Stallgebäude, in dem das Stadtteilcafe „Scheune Lahrshof“ betrieben wird sowie eine 3-gruppige Kindertagesstätte.
Die Stadt Gelsenkirchen hat in den vergangen Jahren nahezu jede städtische Einrichtung für Kinder durch Erweiterungen, Umbau oder Anbau optimiert. Das Angebot der Stadt Gelsenkirchen hat sich vom Jahr 2007 von 48 auf 62 Einrichtungen vergrößert. Daneben hat Gekita das neue Angebot der Großtagespflegestellen – auch Mini-Kita genannt - an zwölf Standorten in Gelsenkirchen geschaffen und wird dieses Angebot bis zum Ende des Jahres auf 17 Standorte erweitern.