26. August 2013, 11:24 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Den Dokumentarfilm „First Position – Ballett ist ihr Leben“ von Bess Kargman präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 1. September (12:45 Uhr) und am Montag, 2. September (18:00 und 20:30 Uhr) im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) sowie am Mittwoch, 4. September (19.30 Uhr) in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190). Am Dienstag, 3. September (18:00 und 20:30 Uhr) steht in der Schauburg als Autorenfilm „Fliegende Liebende“ von Pedro Almodóvar auf dem Programm.
5.000 junge Tänzerinnen und Tänzer aus zahlreichen Nationen; fünf Minuten Bühnenpräsenz, die das Leben für immer verändern. – Beim „Youth America Grand Prix“, einem der größten und renommiertesten Ballett-Wettbewerbe der Welt, entscheidet sich alljährlich, wer zu den zukünftigen Stars der Szene gehören wird. Nur die Besten erhalten vielversprechende Stipendien oder Verträge. Der Weg dorthin führt über blutige Füße, schmerzende Glieder, gnadenlose Disziplin und vielleicht sogar über den Verlust der Kindheit. In ihrer mehrfach prämierten Dokumentation „First Position – Ballett ist ihr Leben“ begleitet die Regisseurin Bess Kargman sechs Ausnahmetalente bei der Vorbereitung auf diesen alles entscheidenden Moment. Entstanden ist ein absolut fesselnder Film, der sensibel die höchst unterschiedlichen Jugendlichen porträtiert.
Der spanische Ausnahmeregisseur Pedro Almodóvar (FRAUEN AM RANDE DES NERVENZUSAMMENBRUCHS; SPRICH MIT IHR; VOLVER – ZURÜCKKEHREN) unternimmt mit „Fliegende Liebendes“ mit vielen wohl vertrauten Lieblingsdarstellern und einigen neuen Gesichtern einen irrwitzigen Rückflug in seine schrill-bunte Komödienwelt der 1980er-Jahre. Genau wie damals werden in dem Film genüsslich Tabus gebrochen und keine Pointen ausgelassen. Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Los Angeles und Provincetown (beide 2013). — „Verehrte Fluggäste, aufgrund eines kleinen technischen Problems werden wir in Kürze notlanden, falls wir es bis zum nächsten Flughafen schaffen sollten. Es besteht kein Grund zur Beunruhigung, aber ein Gebet könnte sicherlich nicht schaden. Meine Kollegen und ich werden versuchen, Ihnen den Flug so angenehm wie möglich zu gestalten.“ – Zum Glück hat man die Holzklasse schon vor dieser Durchsage des Chef-Stewards per Schlafmittel außer Gefecht gesetzt. Für die Business-Class hingegen wird der Tomatensaft mit Mescalinas angereichert. Das wirkt beruhigend, enthemmt aber auch ungemein. Und so sind die Freiheiten, die sich die Passagiere nehmen, bald grenzenlos: vom Heulkrampf bis zum Seelen- und Ganzkörperstriptease. Am Boden können alle den ganzen Wahnsinn live mithören, denn der Funkverkehr funktioniert nur noch über die Bordlautsprecher.