29. August 2013, 14:56 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Erneut hat das Wahlbündnis AUF Gelsenkirchen den Versuch gestartet „dunkle Schatten“ über das Hans-Sachs-Haus zu legen. Offensichtlich sollen Rat, Verwaltung und Projektverantwortliche diskreditiert werden, indem in einer sogenannten „Festschrift“ Zahlen verbreitet werden, die weder real noch nachvollziehbar sind.
Bereits in der Pressekonferenz vom 19. August 2013 hat die Stadt Gelsenkirchen die Kosten sowie die Landeszuschüsse für das neue Hans-Sachs-Haus benannt. Das kann in verschiedenen Medien nachgelesen werden.
Dort sind alle Zahlen – soweit sie bereits feststehen – benannt und öffentlich dargestellt worden. Die Kosten für die notwendige Abwicklung des Altprojektes sind Frau Gärtner Engel bekannt, schließlich hat sie im Rat der Stadt am 24. Mai 2012 eine detaillierte Auflistung bekommen.
Die in der WAZ nachzulesende Berechnung von Frau Gärtner-Engel über die Kosten des Neuen Hans-Sachs-Hauses ist schlicht fehlerhaft. Es werden offensichtlich Mietzinsen des Altprojektes mit Finanzierungszinsen vermengt, was zu einem nicht realistischen Zahlenkonstrukt führt („53 Millionen € Zinsen“) Richtig ist vielmehr: Mietzinsen fallen gar nicht mehr an, weil sich das Haus nunmehr wieder im Eigenturm der Stadt Gelsenkirchen befindet. Diese Kosten wären überhaupt nur im ersten – letztendlich gescheiterten – Sanierungsprojekt angefallen.
Im Übrigen war seinerzeit geplant, den Mietzins 25 bis maximal 30 Jahre nach Fertigstellung zahlen zu müssen. Die Jahreszahl 2051 ist völlig aus der Luft gegriffen.
Weitere Fehler in der Berechnung können im Einzelnen nachgewiesen werden. So sind Summen aufgeführt, die bereits in anderen aufgeführten Beträgen enthalten sind und somit doppelt berechnet wurden.
Zudem ist die Annahme, dass 34,8 Millionen Euro an die XERIS bezahlt wurden, falsch. Dies waren die Gesamtprojektkosten inklusive der städtischen Leistungen.
Die unseriös und nicht korrekt zusammen gestellten Zahlen sind ein weiterer Versuch, diejenigen in ein schlechtes Licht zu rücken, die mit großem Engagement und persönlichem Einsatz das gescheiterte Altprojekt in ein erfolgreiches und gelungenes neues Hans-Sachs-Haus gewandelt haben. Bereits in der Vergangenheit hat Frau Gärtner-Engel ähnliche Versuche unternommen und ist dabei nicht einmal vor – letztlich erfolglosen – Strafanzeigen gegen die Stadtspitze zurückgeschreckt.
Selbstverständlich wird die Stadt Gelsenkirchen auch weiterhin alle Kosten des Hans-Sachs-Hauses dem Rat der Stadt Gelsenkirchen vorlegen und umfassend informieren.