12. September 2013, 11:35 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 12. September 2013, 11:35 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. In seiner Monatsreihe „Neue Wege“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag/Montag, 15./16. September, im Schauburg Filmpalast die britische Komödie „Papadopoulos & Söhne“ von Marcus Markou. (Weiterer Termin: Mittwoch, 18. September, 19:30 Uhr, Gesamtschule Ückendorf). Am Dienstag, 17. September, läuft der Dokumentarfilm „Jäger des Augenblicks – Ein Abenteuer am Mount Roraima“ von Philipp Manderla.
Außer am Sonntag (12:45 Uhr) beginnen die Vorstellungen um 18 und 20:30 Uhr. Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Marcus Markous Spielfilmdebüt „Papadopoulos & Söhne“ erfreut als eine sympathische, angenehm unaufgeregt erzählte Komödie, die vor allem vom Zusammenspiel der beiden gegensätzlichen Hauptfiguren lebt. Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Thessaloniki, Seattle und Palm Springs (alle 2012).
Für Harry Papadopoulos (Stephen Dillane) bedeutet die Finanzkrise einen abrupten Fall aus großer Höhe. Plötzlich bleibt dem erfolgsverwöhnten Unternehmer mit griechischen Wurzeln nur noch ein kleines, längst geschlossenes Fish-&-Chips-Restaurant in einer berüchtigten Ecke Londons, das zur Hälfte Harrys chaotischem Bruder Spiros (Georges Corraface) gehört, zu dem der verwitwete Geschäftsmann seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Aus Mangel an Alternativen muss sich Harry jetzt mit Spiros arrangieren. Zähneknirschend zieht er samt seiner drei Kinder bei ihm ein. Gemeinsam versuchen sie, den maroden Laden wieder auf Vordermann zu bringen.
Anfang 2010 machten sich Stefan Glowacz, Holger Heuber und Kurt Albert auf den Weg nach Südamerika. Das Ziel der drei eng befreundeten Kletter-Legenden war der im Dreiländereck von Brasilien, Venezuela und Guyana gelegene Tafelberg Roraima. Diesen erreichten sie über eine abenteuerliche Route quer durch den Regenwald. Dann folgte der gefährliche Aufstieg, den sie weitgehend ohne technische Hilfsmittel bewältigen wollen. Beim Versuch, die überhängende Nordwand zu besteigen, hatten die Extremsportler mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen – und mussten die Expedition schließlich abbrechen. Neun Monate später kehrten Stefan Glowacz und Holger Heuber zurück, um die Spitze des bisher unbezwungenen Bergmassivs doch noch zu erklimmen. Die Tour wurde nicht nur zur physischen, sondern auch zur psychischen Belastungsprobe, denn die Gedanken der beiden waren bei Kurt Albert, der zwischenzeitlich tödlich verunglückt war. „Jäger des Augenblicks“ dokumentiert diese dramatischen Ereignisse hautnah und liefert dabei ebenso atemberaubende Aufnahmen wie tiefe Einblicke in die Gefühlslagen der Risikoathleten.