13. September 2013, 12:03 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Bei einer groß angelegten Einsatzübung der Feuerwehren aus dem Regierungsbezirk Münster sowie dem Technischen Hilfswerk (THW) und der Bundeswehr probten auch 61 Mitglieder der Feuerwehr Gelsenkirchen den Ernstfall.
Das für die Übung entworfene Szenario stellte die insgesamt 500 Einsatzkräfte in Münster dabei vor zahlreiche und anspruchsvolle Herausforderungen: Ein Satellit mit radioaktiver Batterie war aus seiner Umlaufbahn geraten, in Einzelteilen auf die Erde gefallen und hatte dabei mehrere Brände ausgelöst. Die Mobile Führungsgruppe der Berufsfeuerwehr sowie Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Buer, Horst, Erle und Ückendorf nahmen an der Übung teil. „Geübt wurden das Fahren im Marschverband vom heimischen Stützpunkt zum Einsatzort in Münster und die Brandbekämpfung sowie Menschenrettung unter schwierigen Bedingungen und in großräumigen Schadensgebieten“, erläutert Brandoberinspektor Dieter Sauerhoff, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr, den Hintergrund der Übung. Diese solle bestmöglich auf einen Ernstfall auch mit radioaktivem und ätzendem Material vorbereiten. Auch die Kommunikation mit den neu eingeführten Digitalfunkgeräten gehörte zum Übungsziel.