16. September 2013, 11:39 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Auch von mir ein herzliches Willkommen an Ihrer neuen Hochschule, an Ihrem Studienstandort Gelsenkirchen! Es freut mich, dass Sie sich für ein Studium in unserer Stadt entscheiden haben – und kann mir sehr gut vorstellen, dass Sie sich jetzt auch freuen: Darüber, dass es jetzt endlich losgeht! Denn die Entscheidung für oder gegen ein Studium, darüber, welches Fach es denn sein soll – das ist ja keine ganz kleine Entscheidung. Die schleppt man einige Zeit mir sich rum, und wenn sie schließlich getroffen wurde, dann baut sich schon bald wieder eine gewisse Spannung auf. Weil sich die Frage regt, wie es denn nun sein wird.
Ganz sicher werden Sie in der nächsten Zeit erfahren, ob es der richtige Schritt war. Ich finde: Einiges spricht dafür. Schon der erste Augenschein. Die Architektur, das Gebäude, die Ausstattung der Hochschule: All das ist neu, hell, auf der Höhe der Zeit. Das werden Sie vielleicht für selbstverständlich halten, aber das unterscheidet sich doch arg von der Uni, die ich noch als Student erlebt habe. Da waren die Hörsäle fast immer überfüllt und eigentlich alle Tische und Bänke zerschrammt. Das ist natürlich schon ein paar Jahre her, klar, aber richtig ist immer noch: An den wenigsten altetablierten Hochschulen sieht es so aus wie hier.
Und damit sind wir schon beim zweiten Punkt: Sie haben sich bewusst nicht für eine klassische Hochschulstadt entschieden. Sie sind nicht in ein beschauliches Städtchen mit kopfsteingepflasterten Gässchen und zig Antiquariaten gezogen. Sie sind stattdessen in eine Stadt und eine Region gekommen, in der die Menschen gerne anpacken; in der wir nach einem herben wirtschaftlichen Umbruch, nach Kohle und Stahl etwas Neues aufbauen. Sie sind in eine Stadt gekommen, in der Innovationen und neue Ideen sehr gefragt sind. Wer gestalten will, wer Arbeit nicht scheut und das echte Leben sucht, der – oder die – ist hier genau richtig!
Liebe Studierende,
Sie stehen am Anfang einer aufregenden Zeit – eines hoffentlich spannenden Studiums, aber auch am Anfang einer neuen Lebensphase. Gerade zu Beginn prasseln ja viele Eindrücke auf Sie ein. Sie werden richtig viele neue Leute kennenlernen, Sie müssen sich mit den neuen Strukturen einer Hochschule vertraut machen – und dann geht es auch schon an die Inhalte. Ich wünsche Ihnen, dass Sie viel Freude an Ihrem Studienfach finden, dass Sie sich an der Hochschule wohlfühlen – aber eben auch Zeit genug haben, Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet zu entdecken. Dass Sie unsere Stadt zu ihrer ersten oder zweiten Heimat machen. Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start!
Glück auf!