01. Dezember 2021, 16:10 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Am Sonntag, 5. Dezember, und Montag, 6. Dezember, läuft in der Reihe Autorenfilm die französische Komödie „Der Rosengarten von Madame Vernet“ von Pierre Pinaud. Am Dienstag, 7. Dezember, folgt in der Reihe Neuer Dokumentarfilm die deutsch-kanadische Ko-Produktion „Tagebuch einer Biene“ von Dennis Wells. Die Vorstellungen laufen sonntags um 12:45 Uhr, montags und dienstags um 17:30 Uhr und um 20:00 Uhr.
Der Rosengarten von Madame Vernet
Die leidenschaftliche Rosenzüchterin Eve (Catherine Frot), deren Kreationen einst mehrfach prämiert wurden, betreibt im französischen Burgund eine traditionsreiche Gärtnerei, mit der sie allerdings kaum mehr über die Runden kommt, weil der Großzüchter Constantin Lamarzelle (Vincent Dedienne) inzwischen den Markt beherrscht. Trotz der prekären Lage denkt sie gar nicht daran, ihr kleines Unternehmen dem gierigen Konkurrenten in den Rachen zu werfen. Unverhoffte Hilfe erhält sie von drei durch ein Resozialisierungsprogramm neu eingestellten Mitarbeitern. Die Neuen haben zwar keine Botanik-Kenntnisse, verstehen sich aber bestens auf Diebstahl und Einbruch. Genau diese kriminelle Expertise ist gefragt, denn Eve will von Lamarzelles Firmengelände eine kostbare Rose entführen, die sie zur Erschaffung einer wunderschönen neuen Sorte benötigt.
Tagebuch einer Biene
Bienenvölker gelten als der Inbegriff des Kollektivs, doch tatsächlich sind sie nicht so homogen, wie im Allgemeinen angenommen wird. Ein Bienenstaat vereint viele Individuen mit verschiedenen Aufgaben, Fähigkeiten und sogar Vorlieben. Nicht nur diese überraschende Erkenntnis vermittelt Dennis Wells‘ außergewöhnliche und aufschlussreiche Dokumentation. In bestechenden, mittels neuester Makrotechnik eingefangenen Bildern folgt der faszinierende Film dem Lebenszyklus einer Winterbiene und einer Sommerbiene und nimmt dabei die Perspektive der Insekten ein, denen Katharina und Nellie Thalbach eine Stimme verleihen.
Die Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Der Eintritt kostet 6 Euro für eine Vorstellung bzw. 54 Euro für die 10-er Karte. Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Inhaberinnen und Inhaber des GE-Passes erhalten Ermäßigungen.
Hinweise zum Kinobesuch unter Coronabedingungen finden sich auf der Website der Schauburg. Weitere Informationen zum Kommunalen Kino in Gelsenkirchen unter www.gelsenkirchen.de/koki.