07. Oktober 2013, 11:11 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Schalke ist einer der zehn Standorte, die am Modellprogramm „Aktiv für Arbeit im Stadtteil – arbeitsmarktpolitisches Netzwerkcoaching“ des Arbeitsministeriums NRW teilnehmen. Das Modellprogramm erprobt neue Ansätze in der lokalen Arbeitsmarktpolitik. Netzwerken, gegenseitige Empfehlungen, persönliche Bekanntschaft und die Zusammenarbeit von ehrenamtlich und professionell Aktiven sind dabei wichtige Bausteine.
Schalke wurde ausgewählt, weil dort viele Arbeitssuchende leben: Alleinerziehende, Migrantinnen und Migranten, Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Stadtteil arbeiten eine Vielzahl von Initiativen, Gruppen, Beratungseinrichtungen, Kindertagesstätten und Bildungsträgern in Schalke, die sich zum Teil gut kennen. Das Netzwerk-Coaching möchte dieses Bekanntsein untereinander und das gegenseitige Vertrauen wirksam werden lassen auch für die Vermittlung von Stellen, Ausbildungsplätzen oder Qualifizierungen für Arbeitssuchende.
Am 10. Oktober 2013 treffen sich die interessierten Akteure des Stadtteils zu einer Netzwerktagung in der Begegnungsstätte der AWO in der Grenzstraße. Es wird diskutiert, was Alleinerziehende, Migrantinnen und Migranten sowie die Jugendlichen in Schalke benötigen, um in Ausbildung oder Arbeit zu kommen und wie die Vernetzung im Stadtteil dazu besser beitragen kann.
Die Stadt Gelsenkirchen trägt das Projekt gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Gelsenkirchen. Mit der Durchführung wurde das in Schalke ansässige Projektbüro Revierressourcen beauftragt. Die Auftaktveranstaltung findet statt am:
Donnerstag, 10. Oktober 2013, 9. Bis 14 Uhr, AWO-Begegnungszentrum, Grenzstraße 47, 45881 Gelsenkirchen
Auskunft erteilt: Eva Carlitscheck, Stadt Gelsenkirchen, Vorstandsbereich 5, Koordinierungsstelle für strategische und präventive Sozialplanung, 0209/169 4094, eva.carlitscheck@gelsenkirchen.de