06. Oktober 2021, 16:26 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Bilder der Bewegung - Hermann Peters, Carl Orff, 1955. Bildrechte: Kunstmuseum Gelsenkirchen
GE. Lange bevor Selfies oder Fotos von Stars in Hochglanzmagazinen in Mode kamen, gab es bereits Porträts und Abbildungen von herausragenden Persönlichkeiten. Das Grafikkabinett des Kunstmuseums widmet diesen Abbildern von „Bewunderten Menschen“ nun eine eigene Ausstellung mit dem Titel „Hommage – Bilder der Bewunderung“. Die Menschen, die hier bildlich festgehalten wurden, wurden gezeichnet weil sie verehrt wurden, Vorbild waren oder geliebt wurden.
Die Besucherinnen und Besucher treffen in dieser Werkschau auf Politiker, Kunstkritikerinnen, Musiker, Verwandte und Freunde der Kunstschaffenden. Jedes Blatt ist dabei Ausdruck der individuellen Bewunderung und zeigt somit einen sehr persönlichen Zugang zu den Künstlerinnen und Künstlern.
Hier treffen Carl Barths Bildnis von „Napoleon“ auf Ernst Demes „Porträt von Bundespräsident Theodor Heuss“.
Karl Schmidt-Rottluff zeigt seine enge Freundin, die Kunstkritikerin Rosa Schapire, Hermann Kätelhön seinen engen Kunstpartner Emil Kirdorf und Alois Kolb rückt Ludwig van Beethoven in seinem schöpferischen Tun in den Mittelpunkt seiner Radierung.
Werke von unter anderem Max Pechstein und Ernst Ludwig Kirchner ergänzen diese ganz besondere „Hommage“, die Künstlerinnen und Künstlern ebenso gilt wie den hier porträtierten Persönlichkeiten.
Die Ausstellung ist bis zum 5. Dezember im Grafikkabinett des Kunstmuseums Gelsenkirchen an der Horster Straße 5-7 zu sehen.
Rund um das Grafikkabinett präsentiert sich das Museum zudem mit verschiedenen Dialogen in der Sammlung: Wechselreiche Gegenüberstellungen bieten dabei die Themen „Alt und Neu“, „Landschaften – Industrie und Idyll“, „Farbe und Form“, „Stile in Kontrast“, „Darstellung des Menschen“, „Stillleben im Dialog“ sowie die „Konkrete Kunst“.
Das Museum ist dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei!