11. August 2021, 16:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Am Montag, 16. August, zeigt das Kommunale Kino in der Reihe Literatur im Film das Drama „Persischstunden“ von Vadim Perelman. Die Vorstellungen laufen um 17:30 Uhr und um 20 Uhr.
1942. Der jüdische Belgier Gilles (Nahuel Pérez Biscayart) entgeht der Exekution durch die SS, indem er sich kurzerhand als Perser ausgibt. Er wird in ein Konzentrationslager gebracht und gerät dort an Hauptsturmführer Koch (Lars Eidinger), dem er Farsi beibringen soll. Der Leiter der Lagerküche träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen. Da Gilles kein Farsi beherrscht, erfindet er Wort für Wort eine Kunstsprache. Zwischen den beiden ungleichen Männern entwickelt sich eine besondere Beziehung, doch dann wird Koch misstrauisch – und Gilles gefährliches Täuschungsmanöver droht aufzufliegen. Der Film basiert auf der Erzählung „Erfindung einer Sprache“ von Wolfgang Kohlhaase.
Die Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Der Eintritt kostet 6 Euro für eine Vorstellung bzw. 54 Euro für die 10-er Karte. Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Inhaberinnen und Inhaber des GE-Passes erhalten Ermäßigungen.
Hinweise zum Kinobesuch unter Coronabedingungen finden sich auf der Website der Schauburg. Weitere Informationen zum Kommunalen Kino in Gelsenkirchen unter www.gelsenkirchen.de/koki.