22. Oktober 2013, 11:12 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Einer der wichtigsten Feiertage in Polen ist Allerheiligen, der ebenso wie in Deutschland am 1. November begangen wird. Am Mittwoch, 23. Oktober 2013, wird Bürgermeister Klaus Hermandung zusammen mit dem polnischen Vizekonsul Andrzej Dudziński (der das Generalkonsulat der Republik Polen vertritt) einen Kranz auf dem Ostfriedhof in Gelsenkirchen (Erdbrüggenstraße 115, 45888 Gelsenkirchen) niederlegen, um den polnischen Kriegsopfern des Zweiten Weltkrieges zu gedenken. Das Treffen ist am Mittwoch um 11.45 Uhr am Haupteingang des Ostfriedhofes.
Es gibt über 1000 Friedhöfe im Bezirk des Generalkonsulates der Republik Polen in Köln (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland), auf denen mehrere tausend Menschen polnischer Herkunft liegen, die im Laufe des Zweiten Weltkrieges als Soldaten, Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter in Deutschland ihre letzte Ruhe fanden. Von diesen 1000 Friedhöfen besuchen Vertreter des Generalkonsulats im Laufe eines Jahres gut 20 Friedhöfe, um die Erinnerung an die Verstorbenen zu bewahren.
Die gegenseitige Pflege von Ruhestätten von Kriegsorten entspricht nicht nur dem Abkommen vom 8. Dezember 2003 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Republik Polen über Gräber von Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft, sondern ist auch ein „sichtbares Zeichen“ des Friedens und der Verständigung zwischen unseren beiden Völkern.