07. Juli 2021, 16:10 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Oberbürgermeisterin Karin Welge freut sich über die Förderbescheide aus der Hand von Ministerin Ina Scharrenbach. Bildrechte: Stadt Gelsenkirchen
GE. Über Städtebauförderungsmittel des Landes konnte sich die Stadt Gelsenkirchen heute freuen. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge Zuwendungsbescheide aus dem Förderprogrammen „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ mit einer Gesamtsumme von 7,313 Millionen Euro übergeben.
Oberbürgermeisterin Karin Welge: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, Ministerin Ina Scharrenbach davon zu überzeugen, dass dieses Geld in Gelsenkirchen gut angelegt ist. Diese Fördermittel sind für uns wichtige Bausteine bei der Stadtentwicklung und sie helfen uns, oft über viele Jahre gewachsene schwierige Situationen in Stadtvierteln zu lösen und zum Guten zuwenden. Wir werden nun unsere Energie dafür einsetzen, dass die Pläne auch umgesetzt werden.“
„Gelsenkirchen liegt mir besonders am Herzen“ erklärte Ministerin Ina Scharrenbach zur Übergabe der Förderbescheide. „Ich stehe mit der Oberbürgermeisterin in einem engen Austausch gerade was den Stadtumbau und die damit verbundenen Herausforderungen für die Zukunft angeht. Das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund und die Europäische Union investieren nahezu in alle Stadtteile Gelsenkirchens, um den Stadtumbau für die Zukunft zu gestalten.“
Das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ unterstützt das gemeinsame Gestalten und das Zusammenleben im Quartier. Bei dem Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ geht es um die Schaffung lebenswerter Quartiere.
Aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ 100.000 Euro zur Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes in die Neustadt fließen. Rotthausen erhält aus dem gleichen Topf Zuwendungen in Höhe von 475.000 Euro für das Stadtteilmanagement und die Umgestaltung des Spielplatzes Steinfurthhof.
Der Bereich Hassel und Herten-Westerholt / Bertlich darf sich über eine Unterstützung bei der Zwischennutzung des Pförtnerhauses Neue Zeche Westerholt, des interkommunalen Nutzungsmanagement, bei den interkommunalen Verfügungsfonds für bewohnergetragene Projekte, bei privaten Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, bei der Umgestaltung der Hasselacht (Rundweg mit Aktivstationen), der Öffnung der Sportanlage Lüttinghof (1. BA), beim Abriss des Wohngebäude Möllmannsweg 13 und bei der Neugestaltung der Grundstücksflächen zu begrünten Aufenthaltsflächen. Insgesamt stehen hier 4,318 Millionen Euro zur Verfügung.
Mittel in Höhe von 1,872 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ gehen nach Gelsenkirchen-Schalke-Nord für vorbereitende Untersuchungen, das Stadtteilmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit und die Neugestaltung des Eingangsportals und der Freianlagen der Glückauf-Kampfbahn.
Auch die Bochumer Straße erhält Zuwendungen in Höhe von 548.000 Euro zur Revitalisierung der Bochumer Straße, für technische Gutachten, die Modernisierung und Instandsetzung privater Immobilien und die Bürgerbeteiligung.