29. Oktober 2013, 12:03 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 29. Oktober 2013, 12:03 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Die Ausstellung im Kunstmuseum zum Kölner Bildhauer Gereon Krebber unter dem Titel „Hat da nicht gerade was gezuckt?“ geht in die Verlängerung bis zum 8. Dezember 2013. Krebber hatte den Wettbewerb zur Kulturmeile Gelsenkirchen mit seinem Vorschlag der Skulptur „Blobster“ auf dem Goldbergplatz gewonnen. Parallel zur Aufstellung des bereits im Vorfeld heiß diskutierten Kunstwerks im öffentlichen Raum wurde im Kunstmuseum Anfang September eine begleitende Ausstellung eingerichtet.
Vorgestellt wird der 1973 in Oberhausen geborene Künstler Gereon Krebber. Nach dem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg und Hubert Kiecol ging er zum Royal College of Art in London, wo er 2002 den Master Fine Art Sculpture erreichte. Als Dozent war er bis 2008 an der University of East London tätig, danach als Gastprofessor für Bildhauerein an der HfbK Hamburg. Seit Dezember 2012 lehrt Gereon Krebber als frischgebackener Professor im Orientierungsbereich der Düsseldorfer Kunstakademie.
Als einer der ersten seiner zahlreichen Auszeichnungen und Preise in der künstlerischen Karriere ist der Förderpreis der Stadt Gelsenkirchen 2002 zu nennen. Damit einher ging die Ausstellung „Wolke zwei“, die die Kommunale Galerie in Kooperation mit der Sparkasse Gelsenkirchen ausrichtete. Eine Fotoschau wird an die spektakuläre Aktion erinnern.
Die aktuelle Schau wird mit Fotos und Zeichnungen die Entwicklung des „Blobsters“ für den Goldbergplatz dokumentieren. Ausgewählte Beispiele aus Gereons Krebbers Arbeitsfeldern ergänzen die Präsentation unter dem für seine künstlerischen Setzungen charakteristischen Titel „Hat da nicht gerade was gezuckt?“