23. Juni 2021, 13:57 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Virtual Reality im Kunstmuseum? Wie spannend der Einsatz modernster Technik sein kann, das präsentiert das Kunstmuseum Gelsenkirchen nun mittels einer neuen, barrierearmen App, mit der Besucherinnen und Besucher vor Ort die Kinetische Kunst auf neue und ungewöhnliche Weise erkunden können. Das VR-Erlebnis ist mit einem Museums-Tablet möglich.
Gerne möchten wir die neue App und ihre Anwendungsweisen bei einem Pressetermin vorstellen. Dazu laden wir herzlich ein am
Mittwoch, 30. Juni, um 11 Uhr in das
Kunstmuseum Gelsenkirchen an der
Horster Straße 5-7 in 45897 Gelsenkirchen.
Anne Heselhaus, die Kulturdezernentin der Stadt Gelsenkirchen sowie Andrea Lamest, die Leiterin des Referats Kultur, werden an diesem Pressegespräch teilnehmen und die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten gemeinsam mit dem Museumsteam erläutern.
Vor allem in der Kinetik zeigt sich die Faszination für moderne Technik und naturwissenschaftliche Erkenntnisse in der Kunst. Die Werke, die mittlerweile mehr als 50 Jahre alt sind, funktionieren nach wie vor. Die Arbeiten spielen mit Bewegung, Licht und Abstraktion. Diese Impulse werden nun durch die digitale Anwendung aufgegriffen und vermittelt.
Die Werke virtuell von der Wand nehmen
Die Besucherinnen und Besucher können mit den Tablets digital die Objekte von den Wänden nehmen und das Innenleben, also die Technik der Kunstwerke, studieren. Wie sind die Künstler vorgegangen, warum dreht sich eben jenes Rad, in welchem Intervall geht das Licht an? Alles Fragen, die die Museumsgäste selbst erkunden können. Die Beantwortung stand auch im Interesse der Künstler, deren Ziel es nie war, die Technik zu verbergen.
Zusätzlich ist es auf den Tablets möglich, eine Führung durch den Schauspieler Peter Lohmeyer zuzuschalten sowie eine Führung in Gebärdensprache durch Lisa-Marie Hejny, freiberufliche Gebärdendolmetscherin. Auch Begleittexte, die den Kontext um die Entstehung und Ideale der Künstler vermitteln, sind mithilfe der App abrufbar.
Zunächst ist die App für fünf kinetische Kunstwerke anwendbar. An der Museumsinfo im Foyer stehen Tablets zur Verfügung, die gemäß den Corona-Schutzvorgaben nach jeder Nutzung desinfiziert werden.
Die Produktion der App war möglich mit Hilfe einer Förderung des Landes NRW.