05. November 2013, 09:16 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Heute wurde in Düsseldorf bekannt: Die Geschäftsstelle der KlimaExpo.NRW wird im Wissenschaftspark Gelsenkirchen ihren Sitz haben. Oberbürgermeister Frank Baranowski hat sich damit bei der Landesregierung in Gesprächen erfolgreich dafür eingesetzt, dass Gelsenkirchen eine wichtige Rolle bei der Durchführung des Programms erhält.
Die KlimaExpo.NRW soll in Nordrhein-Westfalen den Umbau von der fossilen zu einer regenerativen Energie-Region vorantreiben und steht für Klimaschutz und zukunftsfähigen Energiewandel.
Frank Baranowski: „Mit der KlimaExpo.NRW wird wie bei der Internationalen Bauausstellung Emscher Park von Gelsenkirchen aus die Geschichte des Wandels fortgesetzt. Das ist gut für unsere Stadt, die sich seit vielen Jahren intensiv im Klimaschutz und im Bereich regenerativer Energie engagiert.“
Das Thema Energie hat in Gelsenkirchen eine lange Tradition. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist Gelsenkirchen bereits Solarstadt und Vorreiter bei regenerativen Energien. So hat der Rat der Stadt Gelsenkirchen das Integrierte Klimaschutzkonzept beschlossen. Dabei hat sich Gelsenkirchen selbst ein ambitioniertes Klimaziel gesetzt. Bis zum Jahr 2020 will die Stadt gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern ein Viertel des CO2-Ausstosses einsparen.
Die Aufgabe der KlimaExpo.NRW wird es sein, im Miteinander von Ökologie und Ökonomie, Motor für neue zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sein. Dabei werden die erneuerbaren Energien als wichtige Wirtschaftsfaktoren in den Mittelpunkt rücken. Wie die Gelsenkirchener Klimaschutzkampagne „KlimaGEnial“ wird die KlimaExpo.NRW von der flächendeckenden Beteiligung, Aktivierung und Vernetzung von Partnern und einer Kultur des Mitmachens leben.
Schon zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahres 2010 hatte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gesagt, dass sie die EXPO Klimaschutz in diese Region holen will. Mit der Ansiedlung der Geschäftsstelle der KlimaExpo.NRW in Gelsenkirchen wird dies nun Realität.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Das wird eine spannende Aufgabe bei der wir in Gelsenkirchen und der Region erneut zeigen werden, dass wir auch im Bereich Klimaschutz ganz weit vorne sind.