14. November 2013, 11:25 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Land NRW unterstützt die Stadt Gelsenkirchen bei der Integration von Kindern und Jugendlichen rumänischer und bulgarischer Zuwanderer und hat dazu insgesamt 722.000 Euro für die Jahre 2013 bis 2015 bewilligt.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Damit ist ein weiterer Schritt getan, um auf die Herausforderungen der Zuwanderung aus Südosteuropa reagieren zu können. Aber es ist auch klar, dass die Stadt weitere finanzielle Unterstützung benötigt. Die Umsetzung des vom Rat beschlossenen Handlungskonzepts wird nicht zum Nulltarif zu haben sein.“
Voraussetzung für die Förderung durch die Landesregierung war die Vorlage eines Rahmenkonzeptes, welches die Stadt mit Partnern erarbeitet und dem Ministerium vorgelegt hat.
Zur Umsetzung werden noch in diesem Jahr Strukturen geschaffen, auf die die konkrete Arbeit aufbauen kann.
Geplant sind verschiedene altersgerechte Angebote, so sollen Kinder unter sechs Jahren sowie deren Familien durch kultursensible Hausbesuche an erziehungsfördernde Angebote herangeführt werden.
Dabei wird eine Mobile Kindertagesstätte und Spielgruppe mit dem Ziel eingesetzt, eine spätere Inanspruchnahme der vorhandenen Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen zu ermöglichen.
Verschiedene Angebote gibt es für schulpflichtige Kinder und deren Eltern. Viele neu zugezogene Kinder besuchen die Schule unregelmäßig oder gar nicht. Die Kinder, die die Schule besuchen, erhalten häufig keine Unterstützung von den Eltern für schulische Belange. Deshalb sollen Schulbegleiter eingesetzt werden, um Kindern und Eltern die Notwendigkeit des regelmäßigen Schulbesuches zu vermitteln und Unterstützung zu geben.
Für rumänische und bulgarische Kinder und Jugendliche sieht das Konzept individuelle Fördermaßnahmen vor, um Voraussetzungen für einen schulischen und außerschulischen Bildungserfolg zu schaffen. Neben schulischen Lerninhalten steht die Vermittlung sozialer Kompetenzen im Vordergrund.
Bewegung, Spiel und Sport dienen nicht nur der Gesundheitsförderung und –bildung, sondern haben auch einen hohen Stellenwert zur Integration von Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Ein besonderes Ziel ist es deshalb, Kinder und Jugendliche über Sport und Bewegungsangebote anzusprechen und sie langfristig an bestehende Sportvereine anzubinden.
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