15. November 2013, 10:32 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Extrem rechte Ausdrucks- und Erscheinungsformen haben sich in den letzten Jahren stark ausdifferenziert. Vor allem im sub- und jugendkulturellen Rechtsextremismus spielen Erkennungszeichen, Symbole, Codes und Kleidungsstile eine große Rolle. Die Palette an Bezügen ist breit. Sie reicht von Abzeichen, die eindeutig aus der Zeit des historischen Nationalsozialismus stammen, über vermeintlich "germanische" Symbole bis hin zu popkulturellen Stilen, die auf den ersten Blick nicht mit Rassismus, Antisemitismus und Demokratiefeindschaft in Verbindung gebracht werden.
Der Vortrag von Michael Sturm (mobim, Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster. Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie) widmet sich zum einen der aktuellen Bedeutung von Codes und Symbolen für extrem rechte Szenen. Zum anderen soll diskutiert werden, welche pädagogischen Herausforderungen sich aus den (neuen) Ausdrucks- und Erscheinungsformen des Rechtsextremismus ergeben.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 21. November 2013, von 18 bis 20 Uhr im Bildungszentrum, Ebertstraße 19, Raum 122 statt.
Um Anmeldung bei der VHS unter 0209 169-2508 (Kursnummer 132 1310) wird gebeten. Die Veranstaltung ist entgeltfrei.