22. November 2013, 12:04 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Im Rahmen der kleinen Serie von Veranstaltungen des Instituts für Stadtgeschichte aus Auslass des 150. Jubiläums des Baubeginns bei der Zeche Consolidation findet am 26. November 2013 ab 19.00 Uhr die nächste Veranstaltung in der „Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel“ im nördlichen Maschinenhaus auf dem kultur.gebietCONSOL, Klarastraße, statt. Der Eintritt ist frei.
Prof. Dr. Stefan Goch wird sich mit der Geschichte der Zeche und ihres Stadtteils nach der Einstellung der Förderung auf Consolidation beschäftigen. Der Titel der Veranstaltung lautet „Die Zeche ist zu: Bemühungen um die Revitalisierung in Gelsenkirchen-Bismarck“.
So wie die Zechen im Ruhrgebiet vielfach die Gründer von Industriedörfern, Stadtteilen und Städten waren, so litten natürlich auch die Stadtteile unter der Schließung der Zechen. Zwar wurde die Zechenschließung für die Beschäftigten sozialverträglich abgewickelt, aber natürlich litt der Stadtteil Gelsenkirchen-Bismarck um die Zeche herum unter dem Verlust von Arbeitsplätzen, Bevölkerung und Kaufkraft. Frühzeitig setzten gerade im Stadtteil Bismarck Initiativen ein, um den Stadtteil nach dem Montanzeitalter zu revitalisieren und ihm neue Perspektiven zu eröffnen. Es wurden zahlreiche Initiativen entwickelt für eine Stadtteilerneuerung und für den Stadtumbau, die vielfach Vorbild für andere Projekte in der ganzen Bundesrepublik wurden.
Im Abstand von nunmehr 20 Jahren nach Einstellung der Förderung auf Consolidation geht es darum, zu fragen, was seitdem zur Revitalisierung eines von der Zechenschließung betroffenen Stadtteils getan wurde.