27. November 2013, 16:37 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Auch wenn derzeit Leserbriefe und Postings in sozialen Netzwerken den Eindruck erwecken wollen, die Stadt Gelsenkirchen lasse die Bürgerinnen und Bürger mit den Folgen der Zuwanderung aus Südosteuropa allein, so ist doch das Gegenteil der Fall. Mit einem behördenübergreifenden Handlungskonzept (Stadt, Polizei, Zoll, Finanzbehörden) und eigens zusammengestellten Projekt-und Interventionsteams hat die Stadt bereits offensiv reagiert. Die aktuell veröffentlichten und an die Zuwanderer gerichteten Broschüren zeigen ganz klar die geltenden Regeln und Gesetze auf, die in Gelsenkirchen ein vernünftiges Miteinander möglich machen.
Ob Müllentsorgung, Ruhezeitregelungen, Schulpflicht und Umweltauflagen, viele Dinge werden in den Broschüren in den jeweiligen Landessprachen erklärt. Damit verfolgt die Stadt Gelsenkirchen das Ziel, die hier geltenden Regelungen durchzusetzen. Aber nur wer die Regeln kennt, kann sich auch daran halten und genau das soll die Broschüre bewirken.
Natürlich folgen den Worten auch Taten. Die Einhaltung von Regelungen wird bereits auch jetzt nicht nur von städtischen Behörden überprüft und bei Fehlverhalten angemessen reagiert. Der Weg in unsere Stadtgesellschaft orientiert sich an festen Leitplanken. Ein gutes Miteinander setzt voraus, dass gewisse Regeln für alle gelten und ernst genommen werden. Einen „Kuschelkurs“, wie er in Leserbriefen kritisiert wird, gibt es nicht. Hilfestellungen für die, die es benötigen schon.
Sozialdezernentin Karin Welge bringt es auf den Punkt: „Zuwanderung kann nur mit klaren Leitplanken funktionieren – und genau die werden in den Broschüren dargestellt!“