10. Dezember 2013, 11:37 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Heizkosten sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich neun Prozent gestiegen. Kältere Temperaturen und steigende Energiepreise sind die Ursachen hierfür. Das kältere Klima ließ die Deutschen in 2012 durchschnittlich fünf Prozent mehr Heizenergie verbrauchen. Die Preissteigerung bei Heizöl betrug ca. neun Prozent, die Erdgas- und Fernwärmepreise erhöhten sich jeweils um ca. fünf Prozent. Aktuelle Vergleichswerte für die Heizkosten und den Heizenergieverbrauch in Deutschland liefert der Bundesweite Heizspiegel 2013, den die gemeinnützige co2online GmbH bereits zum neunten Mal veröffentlicht hat. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und vom Deutschen Mieterbund unterstützt. Die Basis für die aktuelle Auflage bilden die Daten von knapp 100.000 zentral beheizten Wohngebäuden aus dem ganzen Bundesgebiet, die co2online aus seiner umfangreichen Gebäudedatenbank ausgewertet hat.
Die Stadt Gelsenkirchen unterstützt das Heizspiegelprojekt und bietet allen Bürgerinnen und Bürgern den Bundesweiten Heizspiegel 2013 an. Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich im Referat Umwelt, Goldbergstraße 84 und steht zusätzlich im Internet unter http://umweltportal.gelsenkirchen.de zum Download bereit. Für weitere Informationen steht Ihnen Klimaschutzmanagerin Susanne Dippel, 0209 / 169-4421, zur Verfügung.
Kaltes Klima, teure Energie –
Haushalte zahlen mehr als im Vorjahr
Folgende Bespiele aus dem Bundesweiten Heizspiegel 2013, der Vergleichswerte für das Abrechnungswerte 2012 enthält, machen die Mehrbelastung für die Bewohner einer durchschnittlichen 70-Quadratmeter-Wohnung in einem 500 bis 1.000 m²-großen Gebäude deutlich: Für Heizöl fielen Jahreskosten von 990 Euro an (+ 11,2 % gegenüber 2011), 770 Euro mussten für Erdgas ausgegeben werden (+ 7,7 % ggü. 2011) und 860 Euro für Fernwärme (+ 9,6 % ggü. 2011). Dazu Klimaschutzmanagerin Susanne Dippel: „Die Hauptfaktoren bei den Heizkosten sind der Heizenergieverbrauch eines Gebäudes und der Energiepreis. Die Energiepreise kann der Verbraucher nicht beeinflussen. Daher ist eine energetische Modernisierung der richtige Weg, um den Heizenergieverbrauch und damit die Heizkosten langfristig zu senken.“
Vom kostenlosen Heizgutachten profitieren
Wer bei der Einstufung seiner Heizkosten und seines Heizenergieverbrauchs in die Vergleichstabellen Einsparpotenzial feststellt, der sollte das zusätzliche Service-Angebot des Bundesweiten Heizspiegels 2013 nutzen und ein individuelles, kostenloses Heizgutachten anfordern. Das Heizgutachten analysiert detailliert die Verbrauchs- und Kostenpositionen der Heizkostenabrechnung bzw. der Energierechnung, informiert darüber, wo man im Vergleich zu anderen steht und gibt Empfehlungen, um Einsparpotenziale auszuschöpfen. Das Angebot gilt für Mieter und Eigentümer. Mieter profitieren von einer zusätzlichen Hilfestellung: Sie erhalten mit dem Heizgutachten eine fachliche Stellungnahme, die sie an ihren Vermieter weiterleiten können um ihn auf Einsparpotenziale am Gebäude aufmerksam zu machen. Diese Unterstützung wirkt: Jeder vierte Vermieter, der von seinen Mietern über das Gutachten informiert wird, wird zu mindestens einer Modernisierungsmaßnahme am Gebäude motiviert. Mehr als 70.000 Haushalte haben bereits von diesem Service profitiert. Der Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten ist im Bundesweiten Heizspiegel 2013 enthalten oder auf www.heizspiegel.de abrufbar.
Rückfragen an:
Stadt Gelsenkirchen, Referat Umwelt
Susanne Dippel
Goldbergstraße 84, 45875 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 / 169-4421
Mail: susanne.dippel@gelsenkirchen.de