02. Januar 2014, 10:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die erste Hauptreihe 2014 des Kommunalen Kinos (KoKi) Gelsenkirchen widmet sich Filmen, in denen Charaktere aus unterschiedlichen Generationen zusammentreffen. Diese Begegnungen bergen mitunter Konfliktpotential, eröffnen aber auch neue Perspektiven und Chancen. Ob nun warmherzige Komödie oder gefühlvolles Drama, alle Beiträge werfen einen facettenreichen Blick auf die von starken Darstellerinnen und Darstellern verkörperten Figuren und beleuchten nuanciert das Miteinander der Generationen.
Die Monatsreihe startet am Dienstag, 7. Januar 2014, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg (Horster Straße 6) mit „Mr. Morgan’s Last Love“. Es folgen „Frau Ella“ (12./13.01.), „Exit Marrekech“ (19.01.), und „Tage am Strand“ (28.01.).
Ins Jahresprogramm startet das KoKi bereits am Sonntag/Montag, 5./6. Januar, mit „Gravity“ als Autorenfilm in der 3D-Fassung (Eintritt: 7 Euro). Außerdem stehen auf dem Spielplan „Stein der Geduld“ (07.01., „Filmentdeckung“), „Alphabet“ (21./22.01., „Neuer Dokumentarfilm“) und „Blue Jasemine“ (26./27.01., „Autorenfilm“). Ausschließlich in der Gesamtschule Ückendorf werden die Woody-Allen-Filme „Vicky Cristina Barcelona“ (08.01.), „Midnight in Paris“ (15.01.) und „To Rome with Love“ (22.01.) gezeigt.
In „Gravity“ tritt die Medizintechnikerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) unter der Leitung des erfahrenen Astronauten Matt Kowalsky (George Clooney) ihre erste Shuttle-Mission an. Bei einem scheinbar ganz normalen Weltraumspaziergang kommt es zur Katastrophe: Das Shuttle wird zerstört und die beiden treiben, nur per Sicherungsleine miteinander verbunden, haltlos durchs All. Den Kontakt zur Erde haben sie verloren – und damit auch die Chance auf Rettung. Die Angst schlägt um in Panik, während jeder Atemzug den kleinen Vorrat an Sauerstoff reduziert. Die einzige Hoffnung besteht darin, eine russische Raumstation zu erreichen. — Ausgezeichnet u. a. beim Filmfestival in Venedig mit dem „Future Film Digital Award“ und beim „Hollywood Film Festival“ mit dem Preis für die „Beste Hauptdarstellerin“ (Sandra Bullock) sowie mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“.
Basierend auf Françoise Dorners Roman „Die letzte Liebe des Monsieur Armand“ entwarf Sandra Nettelbeck mit „Mr. Morgan’s Last Love“ ein ausgesprochen sensibles, wunderschön gefilmtes und famos gespieltes Drama mit humorvollen Zwischentönen, das ohne falsche Sentimentalität die Kraft der Freundschaft feiert. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Matthew Morgan (Michael Caine) ist ein pensionierter amerikanischer Philosophieprofessor, der seit einiger Zeit in Paris wohnt. Der Tod seiner geliebten Ehefrau vor knapp vier Jahren hat ihn völlig aus der Bahn geworfen. Einsam und verbittert treibt er durchs Leben, das nur noch aus starren Alltagsroutinen und sehnsüchtigen Erinnerungen besteht. Dann aber lernt er zufällig die junge Tanzlehrerin Pauline (Clémence Poésy) kennen. Matthew fühlt sich zu der ebenso empathischen wie vitalen Französin hingezogen, deren unerschütterlicher Optimismus ansteckend wirkt.