16. Januar 2014, 11:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Eine wichtige Abteilung im Kunstmuseum ist die Ausstellung der Kinetischen Kunst, in der über 70 Werke dauerhaft gezeigt werden. Kinetische Kunst bedeutet bewegliche oder bewegte Kunst. Charakteristisch für diese Kunstrichtung ist, dass die Objekte mit Hilfe von mechanischen oder elektrischen Antrieben bewegt werden.
Viele der Objekte im Kunstmuseum sind mittlerweile schon 30 bis 50 Jahre in Betrieb und dadurch natürlich auch einem dauernden Verschleiß ausgesetzt. Immer wieder fallen aus diesem Grund Objekte aus und wandern ins Depot, bis sich eine Möglichkeit findet, sie wieder zu reparieren und zum Laufen zu bringen.
Mit Hilfe von Fördermitteln des Landes NRW war es dem Kunstmuseum nun möglich, fünf wichtige Kinetikobjekte restaurieren zu lassen. Sehr behutsam und aufwändig sind Teile ausgewechselt, Motoren zum Laufen gebracht und Leuchtmittel ersetzt worden. Jetzt sind sie wieder zurück im Museum. Drei der Objekte sind bereits in der Sammlung aufgestellt: Ein „Kinetisches Objekt“ von Gerhard von Graevenitz, das große „Cylindrogramm“ von Günther Dohr und das „Klangobjekt II“ von August Hering. Ferner gehören dazu ein „Timer“ von Walter Giers und das großartige Werk „Lumino“ von Nicolas Schöffer. Letzteres wird in einer eigens für die Arbeit gebauten Inszenierung präsentiert, so dass die Besucher der Kinetikausstellung diese Prunkstücke wieder betrachten können.
Museumsdirektorin Leane Schäfer: „Diese Restaurierungen zeigen, dass die Diskussion um den Stellenwert der Kinetik in der Gelsenkirchener Sammlung nicht nur von Sachkenntnis geprägt war. Fakt ist, dass diese wichtige Säule unseres Hauses mit der erforderlichen Sorgfalt und im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten in optimalem Zustand präsentiert werden.“