16. Januar 2014, 11:26 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Für die Stadt Gelsenkirchen bedauert Karin Welge, Vorstand für Arbeit und Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz, die Insolvenz des Integrationsbetriebs Hof Holz: „Es ist schade, dass ein im Stadtteil und darüber hinaus sehr gut angenommener Betrieb jetzt offenbar an den finanziellen Möglichkeiten scheitert. Der Hof ist ein gutes Beispiel für gelebte Inklusion. Er hat Menschen mit und ohne Behinderung ein Lern- und Lebensumfeld geschaffen, in dem sie gemeinsam ihre Freizeit verbracht und auch gemeinsam gearbeitet haben. Ich hoffe, dass sich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch weiterhin geeignete Beschäftigungsmöglichkeiten finden.“
Auch wenn in diesem Fall ein Integrationsbetrieb gescheitert ist, sei dieses Instrument für die Inklusion enorm wichtig und unverzichtbar, so Karin Welge weiter: „Dieser wichtige Prozess in die inklusive Gesellschaft muss auch weiterhin vorangetrieben werden.“
Mit der Mitteilung des Werkvereins Gelsenkirchen e. V., der Integrationsbetrieb Hof Holz sei zahlungsunfähig und habe Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, ändert sich nach Angaben des Betreibers für die Besucher zunächst nichts am Gastronomie- und Hofbetrieb. Er soll bis auf weiteres fortgesetzt werden; die Gehälter der Mitarbeitenden sind durch das Insolvenzgeld vorerst gesichert. Wie und ob es weitergeht wird sich im Insolvenzverfahren zeigen.
Der Werkverein Gelsenkirchen e. V. wird sich nach eigenen Angaben künftig auf seine traditionellen Aktionsfelder in den Gelsenkirchener Werkstätten sowie der Lebenswelt Gabriel konzentrieren.