Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus
Am Sonntag, 26. Januar 2014, 18 Uhr, in der Neuen Synagoge, Georgstraße 2
22. Januar 2014, 11:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von den Alliierten befreit. Seit 1996 ist dieses Datum offiziell in der Bundesrepublik Deutschland den Opfern des Holocaust gewidmet. Erst im Oktober 2005 erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Mit der Gedenkfeier wird an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Regimes und an die erste Deportation Gelsenkirchener Juden am 27. Januar 1942 nach Riga erinnert.
Zur Gedenkfeier am Sonntag, 26. Januar 2014, 18 Uhr, in der Neuen Synagoge, Georgstraße 2 laden herzlich die Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen und das Institut für Stadtgeschichte in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen e. V. ein.
Die Musikstudentinnen Marie Francois und Felicia Hamza des Konservatoriums der Universität Maastricht werden in ihrem Konzert für Klavier und Violoncello verschiedene Kompositionen von Ernest Bloch, Max Bruch, Felix Mendelssohn Bartholdy und Maurice Ravel spielen.
Aus ihrem Buch „Abgemeldet nach ‚unbekannt’ 1942 – Die Deportationen der Juden aus dem Vest Recklinkhausen nach Riga“ stellen die Autoren Georg Möllers und Jürgen Pohl ihre Ergebnisse der Spurensuche vor und verdeutlichen anhand von Leseauszügen die Schicksale jüdischer Familien.