22. Januar 2014, 11:27 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 22. Januar 2014, 11:27 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Als „Autorenfilm“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 26. Januar, um 12:45 Uhr sowie am Montag, 27. Januar, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) „Blue Jasmine“ von Woody Allen. Seine Monatsreihe „Generationen“ schließt das KoKi am gleichen Ort am Dienstag, 28. Januar, um 18 und 20:30 Uhr mit „Tage am Strand“ von Anne Fontaine ab.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Nach den leichten und beschwingten Touren durch europäische Metropolen überrascht der berühmte Autorenfilmer Woody Allen mit seinem hintergründigen, präzise beobachteten und psychologisch dichten Charakterdrama „Blue Jasmine“, in dem vor allem die australische Schauspielerin Cate Blanchett (SCHIFFSMELDUNGEN; BABEL; I’M NOT THERE) als eine aus ihren Illusionen nicht erwachen wollende Frau brilliert. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“; offizieller Beitrag zu Filmfestivals in Deauville, Rio de Janeiro und New York (alle 2013). — In New York hat Jasmine (Cate Blanchett) jahrelang unbekümmert einen äußerst luxuriösen Lebensstil genossen. Doch damit ist es nun vorbei: Nach der Verhaftung von Ehemann Hal (Alec Baldwin), einem unverbesserlichen Schürzenjäger und betrügerischen Finanzjongleur, steht sie plötzlich vor dem Nichts. Quasi mittellos und psychisch schwer angeschlagen zieht sie zu ihrer Adoptivschwester Ginger (Sally Hawkins), die in San Francisco ein bescheidenes Apartment bewohnt und als Supermarktkassiererin arbeitet. Dem fremden Umfeld begegnet Jasmine mit ablehnender Arroganz. Und sie lässt jegliche Ambitionen vermissen, für sich selbst zu sorgen. So scheint ein Neuanfang unmöglich.
Nach der Erzählung „Die Großmütter“ aus dem Band „Ein Kind der Liebe“ von Literatur-Nobelpreisträgerin Doris Lessing hat die französische Regisseurin Anne Fontaine (COCO CHANEL – DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT; MEIN LIEBSTER ALPTRAUM) mit „Tages am Strand“ ein unkonventionelles Liebesdrama geschaffen, das anhand einer wendungsreichen Geschichte Verhaltensstereotypen und gesellschaftliche Normen hinterfragt. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“; offizieller Beitrag zum Filmfestival in Sundance 2013. — Die Freundinnen Lil (Naomi Watts) und Roz (Robin Wright) wohnen direkt nebeneinander in einer idyllischen Bucht an der australischen Ostküste. Schon als Kinder waren sie unzertrennlich und haben im Lauf der Zeit die Höhen und Tiefen des Lebens stets miteinander geteilt. Auch ihre fast erwachsenen Söhne Ian (Xavier Samuel) und Tom (James Frecheville) verbindet eine enge Freundschaft. Zwischen Sonne, Strand und Meer genießen sie alle den unbeschwerten Alltag, ehe unerwartete Gefühle die Beziehungen untereinander neu mischen: Die attraktiven Mütter lassen sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit dem Sohn der jeweils anderen ein.