29. Januar 2014, 11:24 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Im Rahmen seiner Februar-Reihe „Künstler“ präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 2. Februar, um 12:45 Uhr sowie am Montag, 3. Februar, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) den deutsch-österreichischen Spielfilm „Der Teufelsgeiger“. Am Dienstag, 4. Februar, um 18 und 20:30 Uhr folgt am gleichen Ort „Jung & schön“ als „Autorenfilm“. Ein weiterer Künstler-Film steht mit „Marley“ auf dem KoKi-Programm am Mittwoch, 5. Februar, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190)
Bernard Rose (LUDWIG VAN B. – MEINE UNSTERBLICHE GELIEBTE; ANNA KARENINA [1997]) prominent besetzter Film „Der Teufelsgeiger“ über den berühmt-berüchtigten Geigers Niccolò Paganini (1782-1840) ist eine „temperamentvolle Mischung aus Biopic und Liebesgeschichte, welche die dunklen Seiten des Maestros nicht ausspart und einen in sich zerrissenen Mann im Spiegel seiner Zeit porträtiert.“ (KINO.DE). — 1830 ist der italienische Meistergeiger Niccolò Paganini (die erste Kinorolle des deutschen Star-Violinisten David Garrett) in aller Munde, und das nicht nur wegen seines einzigartigen musikalischen Talents, denn um den notorischen Frauenhelden ranken sich auch zahlreiche Skandale und Geheimnisse. Manager Urbani (Jared Harris) befeuert die wilden Spekulationen noch zusätzlich – schließlich sind diese für die Vermarktung äußerst hilfreich. Als er Paganini dazu überredet, nach London zu reisen, wo der Virtuose erstmalig ein Konzert geben soll, kommt es vor Ort zu Demonstrationen gegen den „unmoralischen“ Künstler. Paganini taucht beim britischen Impresario John Watson (Christian McKay) unter und findet schnell Gefallen an dessen minderjährigen Tochter Charlotte (Andrea Deck). Aus Angst, seine Attraktion durch die Liebe zu verlieren, schmiedet Urbani einen perfiden Plan.
Dem Rhythmus der vier Jahreszeiten folgend, wirft der versierte französische Regisseur François Ozon (IN IHREM HAUS; DAS SCHMUCKSTÜCK) mit „Jung & schön“ einen unvoreingenommenen Blick auf den Prozess des Erwachsenwerdens. Ohne Voyeurismus und moralische Bewertung schildert er die außergewöhnliche Selbstfindungsphase der Protagonistin und unterstreicht einmal mehr seinen Status als subtiler Beobachter. Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Cannes, Toronto und Rio de Janeiro (alle 2013). — Die schöne Schülerin Isabelle (Marine Vacth) stammt aus einer bürgerlichen französischen Familie. Kurz vor ihrem 17. Geburtstag verliert sie im Sommerurlaub ihre Unschuld – ein Ereignis, das sie unbeeindruckt und ernüchtert zurücklässt. Nur wenige Monate später verabredet sie sich über das Internet regelmäßig mit Männern, die sie für Sex bezahlen. 300 Euro pro Treffen berechnet sie den meist älteren Kunden, und das versteckte Geldbündel wächst stetig an. Weder Isabelles Familie noch Freunde ahnen etwas vom lukrativen Doppelleben der jungen Frau – bis es zu einem tragischen Zwischenfall kommt.
So sehr die Welt Bob Marley als eine unumstrittene Ikone des 20. Jahrhunderts in den vergangenen Jahrzehnten verehrte, so wurde vor „Marley“ kein Film seiner Legende oder gar dem Menschen Bob Marley gerecht - trotz zahlreicher Versuche, seinem Mythos in Konzert-Filmen, Biographien, DVDs und unautorisierten Videos auf die Spur zu kommen. „Marley“ von Kevin Macdonald ist der erste Film über die Reggae-Ikone, der mit ausdrücklicher Unterstützung der Familie, allen voran seiner Witwe Rita Marley, seinem ältesten Sohn David "Ziggy" Marley sowie seiner Tochter Cedella, vieler Wegbegleiter und Freunde Bob Marleys entstanden ist. Regisseur und Oscar-Preisträger Kevin Macdonald (Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht, Ein Tag im September, State Of Play - Stand der Dinge) erhielt als erster Filmemacher Zugang zum Privatarchiv der Familie und konnte für seinen Film historisches Material nutzen, das noch nie öffentlich gezeigt wurde.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.