06. Februar 2014, 11:31 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Am 26. und 27. Januar waren es genau 72 Jahre seit aus unserer Mitte in Gelsenkirchen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger aus ihren Häusern geholt, auf dem Wildenbruchplatz zusammengepfercht und anschließend vom Güterbahnhof aus in Waggons in das Ghetto Riga verschleppt wurden. Sie teilten damit das Schicksal von 25.000 Juden, die in den Jahren 1941/42 nach Riga deportiert wurden und dort überwiegend im Wald von Bikernieki ermordet wurden.
Um die Erinnerung an ihr Schicksal wachzuhalten, wurde vor 14 Jahren das „Deutsche Riga-Komitee“ gegründet, dem die Stadt Gelsenkirchen am 8. November 2007 beigetreten ist.
Die vom Deutschen Riga-Komitee und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ins Leben gerufene Ausstellung „Bikernieki – Wald der Toten“ ist ein Teil unserer historischen Verantwortung, die Verbrechen der nationalsozialistischen Terrorherrschaft zu dokumentieren und ihrer Opfer zu gedenken und um sie zu trauern.
Die Ausstellung ist in Gelsenkirchen in der Zeit vom 12. Bis zum 28. Februar 2014 im oberen Ratsfoyer im 3. Obergeschoss des Hans-Sachs-Hauses zu Gast.
Zur Eröffnung der Ausstellung durch den Bezirksvorsitzenden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Regierungspräsident Prof. Dr. Klenke, am
Mittwoch 12. Februar 2014, um 18 Uhr,
im Hans-Sachs-Haus, Ratsfoyer,
3. Obergeschoss, Ebertstraße 11,
45879 Gelsenkirchen.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich.