13. Februar 2014, 11:16 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Monatsreihe „Künstler“ zeigt das Kommunales Kino (KoKi) Gelsenkirchen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) das Musikdrama „Inside Llewyn Davis“, und zwar am Sonntag, 16. Februar um 12:45 und am Montag, 17. Februar, um 18 Uhr in der deutsch-synchronisierten Fassung sowie am Montag um 20:30 Uhr in der englischsprachigen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Die Tragikomödie „Eltern“ von Robert Thalheim steht als „Neuer Deutscher Film“ auf dem KoKi-Programm am Dienstag, 18. Februar, um 18 und 20:30 Uhr ebenfalls im Schauburg Filmpalast.
Einen weiteren „Künstler“-Film gibt es mit „Hitchcock“ am Mittwoch, 19. Februar, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) zu sehen.
Mit “Inside Llewyn Davis” entführen Joel & Ethan Coen (THE BIG LEBOWSKI; NO COUNTRY FOR OLD MEN; TRUE GRIT) auf eine faszinierend-skurrile Reise durch die pulsierende Folkszene New Yorks der frühen 1960er-Jahre – die Wiege von Musiklegenden wie Bob Dylan und Joni Mitchell. Hauptdarsteller Oscar Isaac brilliert als eigenwilliger Sänger, dessen Versuche, im Leben und in der Musik Fuß zu fassen, die Verlorenheit einer ganzen Generation spiegeln. Ausgezeichnet u. a. beim Filmfestival in Cannes 2013 mit dem „Großen Preis der Jury“; nominiert für drei „Golden Globes“ 2014 in den Kategorien „Bester Film – Komödie/Musical“, „Bester Hauptdarsteller – Komödie/Musical“ (Oscar Isaac) und „Bester Filmsong“ („Please Mr. Kennedy“). Der Besuch der englischsprachigen Originalfassung mit deutschen Untertiteln am Montag, 17. Februar, wird ausdrücklich empfohlen. — New York 1961. Llewyn Davis (Oscar Isaac) lebt für die Folkmusik, doch der große Durchbruch ist ihm noch nicht gelungen. Während in den angesagten Clubs von Greenwich Village aufstrebende Singer-Songwriter ein- und ausgehen, pendelt Llewyn zwischen kleinen Gigs und gelegentlichen Gastspielen bei Studioaufnahmen anderer Künstler. Da er keinen festen Wohnsitz hat, sucht er Nacht für Nacht einen neuen Platz zum Schlafen. Meist landet er bei Bekannten aus der Szene, darunter auch Jim (Justin Timberlake) und Jane (Carey Mulligan), mit denen ihn mehr als eine oberflächliche Freundschaft verbindet. Aber Llewyn kann seine Gefühle nur in der Musik äußern, und so lässt er sich weitertreiben – von New York bis Chicago und wieder zurück, ganz so wie die besungenen Figuren in den Folksongs.
Ganz nah am Alltag junger deutscher Paare, manchmal berührend, vor allem aber sehr komisch erzählt Robert Thalheim in „Eltern“ von den Schwierigkeiten, Kinder, Beruf und eine funktionierende Beziehung unter einen Hut zu bekommen. Offizieller Beitrag zum „Filmfest München“ 2013. — Die Anästhesistin Christine (Christiane Paul) und der Theaterregisseur Konrad (Charlie Hübner) leben die „moderne Familie“: Sie steht kurz vor der Beförderung zur Oberärztin und verdient das Geld, er bleibt zu Hause und kümmert sich um die beiden kleinen Töchter. Als Konrad das Angebot erhält, wieder zurück ans Theater zu gehen, wittert er eine zweite, womöglich letzte Chance und greift zu. Für die Kinder wird ein argentinisches Au-pair-Mädchen engagiert, das allerdings nicht nur schnell überfordert ist, sondern auch selbst Unterstützung benötigt, wie sich bald herausstellt. Dazu fällt Konrad der Rollenwechsel unerwartet schwer und Christine stößt an ihre Belastungsgrenzen.
„Hitchcock“ von Sacha Gervasi behandelt die Entstehungsgeschichte von „Psycho“ nach dem Sachbuch „Alfred Hitchcock and the Making Psycho" von Stephen Rebello. — Der erfolgreiche Filmregisseur Alfred Hitchcock (Anthony Hopkins) findet für sein späteres Meisterwerk „Psycho“ mit Janet Leigh (Scarlett Johansson), Vera Miles (Jessica Biel) und Anthony Perkins (James D'Arcy) keinen Produzenten. Deshalb beschließt er mit seiner Frau Alma Reville (Helen Mirren), die durchaus auch kritisch zu seinen Plänen steht, den Film auf eigene Kosten zu produzieren.