14. Februar 2014, 10:43 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stadt Gelsenkirchen wird am 20. Februar 2014 am internationalen „Red-Hand Day“ auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam machen. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr im Bürgerforum des Hans-Sachs-Hauses mit vielfältigen Aktionen und einer Ausstellung rund um das Thema: „Keine Waffen in Kinderhände - Kinder haben Rechte.“ Oberbürgermeister Frank Baranowski wird um 12:30 Uhr die Teilnehmer der Veranstaltung begrüßen.
Rund um das Hans-Sachs-Haus werden Kinder „als Soldaten verkleidet“ auf die Veranstaltung aufmerksam machen. Weltweit wird am „Red-Hand-Day“ gegen Kinderrechtsverletzungen protestiert. Die rote Hand gilt als Symbol des Aktionstages.
So werden am Veranstaltungstag auch ehemalige Kindersoldaten, die am Ende des 2. Weltkrieges im Rahmen des sogenannten Volkssturms zum Einsatz kamen, ihre Eindrücke von damals schildern. Des Weiteren werden Gelsenkirchener Kinder im Hans-Sachs-Haus Schilderungen von Kindersoldaten vortragen.
Kindersoldaten sind Kinder unter 15 Jahren, die rekrutiert und eingesetzt werden. Dabei spielt die Funktion gar keine Rolle, ob sie als Köche, Kämpfer, Spione, Nachrichtenüberbringer oder ob sie zu sexuellen Zwecken ausgenutzt werden.
Die Stadt Gelsenkirchen möchte auf diese Missstände hinweisen und für die Rechte der Kinder werben am:
Donnerstag, 20. Februar 2014, 11 bis 13.30 Uhr,
Hans-Sachs-Haus (Bürgerforum),
Ebertstraße 11, 45879 Gelsenkirchen.